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Schwierige Europacup-Lose für Österreichs Klubs

Yusuf Demir
Yusuf DemirČTK / imago sportfotodienst / Yigit Oerme / Ps Images

Die UEFA-Auslosungen haben für die österreichischen Europacup-Starter spannende Konstellationen ergeben. Der LASK bekommt es im Champions-League-Play-off mit Celtic Glasgow zu tun. Auch Rapid, Austria Wien, Sturm Graz und Red Bull Salzburg wissen, welche Gegner im Erfolgsfall auf sie warten würden.

Mit dem Gewinn der österreichischen Meisterschaft hatte sich der LASK direkt für das Play-off der UEFA Champions League qualifiziert. Nun steht auch der Gegner fest: Die Linzer treffen auf den schottischen Rekordmeister Celtic Glasgow.

Das Hinspiel findet am 18. oder 19. August im legendären Celtic Park statt, das Rückspiel eine Woche später in der Oberösterreich Arena. Celtic reist als 58-facher schottischer Meister nach Linz und zählt zu den traditionsreichsten Vereinen Europas. Die Glasgower gewannen 1967 als erstes britisches Team den Europapokal der Landesmeister und standen seit Einführung der Champions League bereits zwölfmal in der Gruppen- beziehungsweise Ligaphase.

LASK-Trainer Didi Kühbauer sieht sein Team dennoch nicht chancenlos: „Celtic Glasgow ist eine sehr traditionsreiche Mannschaft, die gemeinsam mit den Glasgow Rangers den schottischen Fußball seit Jahrzehnten prägt. Auch in der vergangenen Saison haben sie erneut die Meisterschaft gewonnen und sind deshalb in diesem Duell der Favorit. Wir werden in beiden Spielen eine starke Leistung brauchen, um unsere Chance zu nutzen. Im Fußball kann vieles passieren.“

Rapid gegen Benfica oder Hearts – Austria könnte auf Braga treffen

Sollte Rapid die dritte Qualifikationsrunde gegen den estnischen Vertreter Paide Linnameeskond überstehen, wartet im Play-off der Conference League der Verlierer des Duells zwischen Benfica Lissabon und Heart of Midlothian.

Vor allem Benfica wäre ein echtes Hammerlos. Der portugiesische Rekordmeister wurde vergangene Saison von Startrainer José Mourinho betreut und zählt regelmäßig zu den Teilnehmern der UEFA Champions League.

 

 

Sollten die Schotten gegen Benfica verlieren - wohl das realistischere Szenario, käme es zu einem Wiedersehen mit einem Gegner, der in Österreich erst vor wenigen Wochen Schlagzeilen machte. Hearts scheiterte in der Champions-League-Qualifikation deutlich an Sturm Graz und verlor mit einem Gesamtscore von 0:6.

Auch Austria Wien kennt bereits ihr mögliches Play-off-Szenario. Gelingt den Violetten in der dritten Qualifikationsrunde gegen Beitar Jerusalem der Aufstieg, treffen sie auf den Verlierer des Duells zwischen Sporting Braga und Dinamo Minsk. Während Braga seit Jahren zu den Spitzenteams Portugals zählt und regelmäßig international vertreten ist, wäre Dinamo Minsk auf dem Papier die vermeintlich leichtere Aufgabe.

Sturm wartet auf Lyon oder Sparta

Der SK Sturm Graz muss zunächst die Hürde Fenerbahçe nehmen, kennt aber bereits seinen möglichen Gegner für das Champions-League-Play-off. Sollten sich die Grazer gegen den türkischen Vizemeister durchsetzen, würden sie auf den Sieger des Duells zwischen Olympique Lyon und Sparta Prag treffen.

 

 

Das Hinspiel würde am 18. oder 19. August in Graz stattfinden, das Rückspiel eine Woche später auswärts.

Salzburg mit Europa-League- und Conference-League-Szenario

Auch Red Bull Salzburg kennt seine möglichen Wege in den europäischen Bewerben, der Fokus liegt zunächst jedoch auf der dritten Qualifikationsrunde gegen Pafos FC.

Setzen sich die Salzburger gegen den zypriotischen Meister durch, wartet im Europa-League-Play-off der Verlierer des Duells zwischen Mjällby AIF und Slovan Bratislava. Dort würde es um den Einzug in die Ligaphase der Europa League gehen. Sollte Salzburg diese Play-off-Runde verlieren, wäre zumindest ein Platz in der Ligaphase der Conference League gesichert.

 

 

Falls die Mozartstädter hingegen bereits gegen Pafos ausscheiden, geht die Europacup-Saison im Play-off der Conference League weiter. Der mögliche Gegner wird nach Abschluss der dritten Qualifikationsrunde feststehen.

Für Salzburg beginnt die entscheidende Phase bereits am Donnerstag mit dem Hinspiel gegen Pafos in der Red Bull Arena. Das Rückspiel folgt eine Woche später auf Zypern.