Zum Hauptinhalt springen

Lockerer Aufstieg in die Conference-League-Playoffs: Rapid bleibt in Topform

Tonni Adamsen (l.) und Louis Schaub (r.) bejubeln das 2:0,
Tonni Adamsen (l.) und Louis Schaub (r.) bejubeln das 2:0,Beautiful Sports International, BEAUTIFUL SPORTS Pressphoto Agency / Alamy / Profimedia

Rapid steht im Playoff der Conference-League-Qualifikation! Die Hütteldorfer bezwingen Paide Linnameeskond auch im Rückspiel mit 2:0 und machten nach dem 4:1 im Hinspiel den Aufstieg souverän perfekt. Damit trennt nur noch eine Runde die Wiener von der Ligaphase.

Nach dem 4:1 im Hinspiel ließ der SK Rapid auch im zweiten Duell mit Paide Linnameeskond nichts mehr anbrennen. Die Hütteldorfer gewannen das Rückspiel mit 2:0 und machten den Aufstieg ins Playoff der UEFA Conference League mit einem Gesamtscore von 6:1 souverän perfekt.

Angesichts des komfortablen Vorsprungs aus dem ersten Aufeinandertreffen trat Rapid mit einer stark veränderten Elf an und kontrollierte die Partie von Beginn an. Wirklich gefährlich wurde es allerdings zunächst nur selten. Wurmbrand zwang Paide-Keeper Jarju in der neunten Minute zu einer Parade, Tilio versuchte es mehrfach aus der Distanz.

Zum Match-Center: Rapid vs. Paide

SK Rapid nutzt Überlegenheit

Kurz vor der Pause fiel dann doch das 1:0: Wurmbrand setzte sich auf der linken Seite durch und bediente Tilio, der am zweiten Pfosten vollendete. Der Treffer wurde zunächst wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen, nach Intervention des VAR durfte Rapid aber doch jubeln.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte Rapid weitgehend das Geschehen, ohne dabei ein Offensivfeuerwerk abzubrennen. Haidara und Schaub scheiterten jeweils an Jarju. Auf der anderen Seite musste Hedl einmal entscheidend eingreifen: Nach einem Fehler der Rapid-Abwehr lief Anier in der 73. Minute frei auf den Keeper zu, der mit dem Fuß rettete.

Louis Schaub entscheidet Partie vom Punkt

Die endgültige Entscheidung fiel schließlich vom Elfmeterpunkt. Wurmbrand wurde unmittelbar an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht, nach einem weiteren VAR-Eingriff entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Schaub übernahm die Verantwortung und verwandelte zum 2:0, obwohl Jarju noch mit den Fingerspitzen am Ball war.

Damit blieb es beim ungefährdeten Erfolg der Wiener, die nun im Conference-League-Playoff stehen. Dort wartet voraussichtlich Heart of Midlothian, das in der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde mit 0:6 an Sturm Graz gescheitert war.