Schon ein Unentschieden sei "in diesem Verein schlimm", sagte Arbeloa, "und das ist eine Tragödie". Der 42-Jährige war zuvor Coach der zweiten Mannschaft – und hatte sich den Start bei den Königlichen ganz anders vorgestellt.
Real Madrid hatte sich am Montag nach der Niederlage im spanischen Supercup gegen den FC Barcelona (2:3) vom früheren Leverkusener Meistermacher Xabi Alonso getrennt. Eine Besserung scheint aber nicht in Sicht.
Die nicht unverdiente 2:3-Niederlage gegen den Tabellen-17. der zweiten spanischen Liga sei "sehr schmerzhaft", betonte Arbeloa, der auf einige Topstars um Kylian Mbappé verzichtete – und diese Maßnahme verteidigte.
"Ich würde es wieder genauso machen. Ich habe ein Team mitgebracht, das gewinnen kann", sagte Arbeloa. Jefté Betancor Sanchez (90.+4) traf spät zum umjubelten Erfolg des Außenseiters. Die nächste Chance auf einen Sieg bekommt Arbeloa am Samstag im Ligaspiel gegen UD Levante.
"Es ist eine Farce, es ist lächerlich. Alles, was in den letzten Tagen passiert ist", sagte der spanische Kommentator und Real-Experte Siro López, der auch für das Vereins-TV am Mikrophon sitzt und sich deshalb laut eigener Aussage noch zurückhielt, als er urteilte: "Wir haben Real Madrid zum Gespött gemacht."
