Nach einer holprigen Anfangsphase mit klaren SGE-Vorteilen traf Kapitänin Svenja Huth (35.) für Wolfsburg. Erst am Vortag hatte die 35-Jährige ihren auslaufenden Vertrag bis 2027 verlängert. Der elfmalige Titelträger, der im Vorjahr das Endspiel in Köln verpasst hatte, kontrollierte die Partie im zweiten Durchgang weitgehend.
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Angesichts des immensen Bayern-Vorsprungs von schon 14 Punkten in der Bundesliga sprach Wolfsburgs scheidender Sportdirektor Ralf Kellermann vor Anpfiff gegen den Tabellendritten Frankfurt bei Sky von der "einzig realistischen Titelchance" für den VfL: "Wir wollen natürlich ins Pokalfinale."
Bayern souverän in Hamburg
Die Bayern erwischten in Hamburg einen Traumstart. Nach einem Vorstoß von Giulia Gwinn nutzte Edna Imade einen Abstimmungsfehler in der HSV-Defensive und köpfte aus kurzer Distanz zur Führung ein (6.).
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Trainer José Barcala, der auf Nationalspielerin Klara Bühl verzichten musste, hatte im Vorfeld vor einem "schwierigen Pokalspiel" gewarnt. Seine Prognose bestätigte sich mit fortschreitender Spieldauer. Es half eine schöne Kombination, die Franziska Kett vollendete (66.). Natalia Padilla-Bidas setzte den Schlusspunkt (88.).

Nächste Sand-Überraschung bleibt aus
Wolfsburg muss nun nach Jena. Das Bundesliga-Schlusslicht hatte zuvor dem Underdog SC Sand die nächste Überraschung vermiest. Nach dem 3:2 über den 1. FC Köln im Achtelfinale verlor der letzte verbliebene Zweitligist bei Carl Zeiss Jena 1:4 (1:1) (1:1).
Großen Jubel gab es derweil im Ruhrgebiet. Die abstiegsbedrohte SGS Essen besiegte den Vorjahresfinalisten Werder Bremen 1:0 (1:0) und trifft nun auf Bayern.
