"Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Am Ende musst du die Tore machen, die Chancen waren da", sagte Hoeneß bei RTL: "Das ist ein bitterer Abend für uns".
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Niccolo Pisilli (40., 90.+3) fügte dem VfB, der in der zweiten Halbzeit mehrere Chancen zum Ausgleich vergab, nach zuvor drei Europapokal-Siegen in Folge die verdiente Niederlage zu. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Young Boys Bern brauchen die Stuttgarter mit aktuell zwölf Punkten mindestens einen eigenen Sieg, um die Hoffnung auf den direkten Einzug in die Runde der letzten 16 zu wahren.

Im Stadio Olimpico musste der VfB auf Angelo Stiller verzichten, der Mittelfeldspieler fehlte aufgrund von Leistenbeschwerden im Kader und wurde von Chema Andrés ersetzt. Nach einem vielversprechenden Start der Stuttgarter übernahm jedoch die Roma, bei der Trainer Gian Piero Gasperini vor dem wichtigen Ligaspiel bei der AC Mailand am kommenden Sonntag einige Stammkräfte schonte, die Spielkontrolle.
Gute zweite Hälfte wird nicht belohnt
Bis auf eine Chance für Jamie Leweling (34.) ließen die defensivstarken Gastgeber nichts zu und kombinierten sich selbst immer wieder sehenswert nach vorne. Entsprechend verdient war die Führung durch Pisilli, Alexander Nübel verhinderte in der Folge gegen Lorenzo Pellegrini (43.) sogar noch einen höheren Rückstand.

Erst nach der Pause kam der VfB wieder zu Chancen, vor allem durch Deniz Undav. Der Stürmer scheiterte jedoch zunächst an Roma-Keeper Mila Svilar (47.) und vergab anschließend auch noch völlig freistehend aus kurzer Distanz (58.) - genauso wie der eingewechselte Ermedin Demirovic (79.). Pisilli machte auf der Gegenseite alles klar.
