Derweil nimmt die Krise bei Manchester United immer schärfere Züge an. Auch in Spiel zwei nach der Entlassung von Teammanager Ruben Amorim konnte Interimscoach Darren Fletcher nicht gewinnen, insgesamt holten die Red Devils nur einen Sieg aus den letzten sieben Spielen.
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Früh war Gruda per Abstauber erfolgreich: Einen Kopfball von Georginio Rutter konnte Lisandro Martinez auf der Linie nur unzureichend klären, ehe der U21-Nationalspieler zur Stelle war. Trotz optischer Feldvorteile für die Red Devils war die Führung in den ersten 45 Minuten für Brighton nicht unverdient. Hürzelers Elf setzte offensiv immer wieder Nadelstiche und verbuchte die qualitativ besseren Chancen für sich.

United auch nach der Pause harmlos
Wer einen United-Sturmlauf nach Wiederbeginn erwartete, sah sich getäuscht. Zu einfallslos agierten die Gastgeber im Spielaufbau. Stattdessen erhöhte Welbeck, einst über zehn Jahre im Dienst der Red Devils, auf der anderen Seite mit einem satten Distanzschuss nach Gruda-Vorlage.
United investierte nun mehr und kam in hitziger Atmosphäre nach einer Ecke durch den früheren Leipziger Benjamin Sesko zum Anschluss (85.). Doch United-Youngster Shea Lacey machte das Momentum durch ein Ballwegschlagen zunichte und flog mit Gelb-Rot vom Platz (89.). Hürzelers Elf verlor dagegen nicht den Kopf und spielte die Partie souverän von der Uhr.
