Gruda schockt das Old Trafford: Manchester United fliegt aus dem FA Cup

Brajan Gruda im Zweikampf mit Matheus Cunha.
Brajan Gruda im Zweikampf mit Matheus Cunha.ČTK / AP / Jon Super

Die deutschen Profis Brajan Gruda und Pascal Groß haben mit Brighton & Hove Albion den englischen Rekordmeister Manchester United aus dem FA Cup geworfen. Das Team von Fabian Hürzeler bezwang die Red Devils im Old Trafford in der dritten Pokal-Runde mit 2:1 (1:0) und blieb auch im dritten Spiel im neuen Jahr ungeschlagen. Für die Seagulls erzielte der Ex-Mainzer Gruda das erste Tor (12.) und legte den zweiten Treffer seines Teams durch den früheren United-Profi Danny Welbeck (64.) auf.

Derweil nimmt die Krise bei Manchester United immer schärfere Züge an. Auch in Spiel zwei nach der Entlassung von Teammanager Ruben Amorim konnte Interimscoach Darren Fletcher nicht gewinnen, insgesamt holten die Red Devils nur einen Sieg aus den letzten sieben Spielen.

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Früh war Gruda per Abstauber erfolgreich: Einen Kopfball von Georginio Rutter konnte Lisandro Martinez auf der Linie nur unzureichend klären, ehe der U21-Nationalspieler zur Stelle war. Trotz optischer Feldvorteile für die Red Devils war die Führung in den ersten 45 Minuten für Brighton nicht unverdient. Hürzelers Elf setzte offensiv immer wieder Nadelstiche und verbuchte die qualitativ besseren Chancen für sich.

Spielernoten: Man Utd vs. Brighton
Spielernoten: Man Utd vs. BrightonFlashscore

United auch nach der Pause harmlos

Wer einen United-Sturmlauf nach Wiederbeginn erwartete, sah sich getäuscht. Zu einfallslos agierten die Gastgeber im Spielaufbau. Stattdessen erhöhte Welbeck, einst über zehn Jahre im Dienst der Red Devils, auf der anderen Seite mit einem satten Distanzschuss nach Gruda-Vorlage.

United investierte nun mehr und kam in hitziger Atmosphäre nach einer Ecke durch den früheren Leipziger Benjamin Sesko zum Anschluss (85.). Doch United-Youngster Shea Lacey machte das Momentum durch ein Ballwegschlagen zunichte und flog mit Gelb-Rot vom Platz (89.). Hürzelers Elf verlor dagegen nicht den Kopf und spielte die Partie souverän von der Uhr.