Die Partie begann schwungvoll: Vitaliy Mykolenko prüfte früh Coventrys Schlussmann Carl Rushworth. Im Laufe der ersten Halbzeit übernahmen jedoch die Gäste unter Trainer Frank Lampard zunehmend die Kontrolle. Tatsuhiro Sakamoto und Jack Rudoni erarbeiteten sich gute Chancen, ehe Victor Torp mit einem wuchtigen Freistoß an Everton-Keeper Jordan Pickford scheiterte.
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Glück hatte Everton zudem bei einer strittigen Szene im eigenen Strafraum, als James Tarkowski seinen Gegenspieler Caleb Yirenkyi an den Haaren gezogen zu haben schien – die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm.

Auch nach dem Seitenwechsel drängten die "Sky Blues" weiter nach vorne. Nach einem Foul von Mykolenko an Taiwo Awoniyi forderte Coventry erneut einen Strafstoß, der VAR verlegte den Tatort jedoch vor die Strafraumgrenze. In der Folge belohnten sich die Gäste dennoch für ihren Aufwand: Yann Gboho traf mit seinem ersten Tor seit seinem Wechsel aus Toulouse zur verdienten Führung für Coventry.
Barry überragt für Everton
Die Freude der Gäste währte allerdings nur kurz. Nur vier Minuten später köpfte der formstarke Thierno Barry eine Flanke von Mykolenko zum Ausgleich ein. Wiederum nur fünf Minuten später war es erneut Barry, der den Ball nach Vorarbeit von Tyrique George im Nachsetzen über die Linie drückte – eine VAR-Überprüfung bestätigte den Treffer trotz Handspiel-Protesten der Gäste.

In der Schlussphase legte der Franzose zudem für Kiernan Dewsbury-Hall auf, der mit einem wuchtigen Schuss an den kurzen Pfosten den 3:1-Endstand markierte.
Coventry City verlor damit erstmals seit dem 5. Mai 2001 wieder ein Premier-League-Spiel nach einer eigenen Führung. Während Everton vor den restlichen Partien des 10. Spieltags vorübergehend auf den fünften Tabellenplatz vorrückt, verbleibt Coventry City mit nunmehr sieben Saisonniederlagen auf Rang 16.
