Wück verwies etwa auf die Distanztreffer der gnadenlosen Spanierinnen im Final-Rückspiel der Nations League. "Jule Brand, Klara Bühl und auch andere bei uns können das genauso – sie bekommen es im Moment nur nicht konstant umgesetzt", erklärte der 52-Jährige: "Da müssen wir hin: Zum richtigen Zeitpunkt Glanzlichter setzen, da sind uns die Spanierinnen voraus." Generell sehe er die DFB-Frauen aber "unter den Top-Nationen mit Schweden, Frankreich, England, Spanien und den USA".
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Auf dem Weg zur WM "nicht groß experimentieren"
Bei der EM war das deutsche Team im Halbfinale gegen Spanien (0:1 n.V.) ausgeschieden, auch im Finale der Nations League verpasste Wücks Auswahl einen Erfolg gegen die Weltmeisterinnen (0:0, 0:3). Man sei "lange auf Augenhöhe" gewesen, "das zeigt uns, dass es um Details geht. Die allerdings werden immer entscheidender", sagte Wück, der eine Entwicklung fordert. Über die "Passqualität" oder "den ersten Kontakt" wolle er nicht mehr reden. "Ich hoffe also, dass die Mannschaft die Grundlagen so verinnerlicht hat, dass wir die nächsten Schritte gehen können."
Nach einer langen Pause startet die Auswahl um Kapitänin Giulia Gwinn motiviert ins neue Jahr. Vor dem Auftakt der WM-Qualifikation gegen Slowenien am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) in Dresden sei das Team "angespornt, dass wir was erreichen können, wenn wir die richtigen Schlüsse ziehen", sagte Wück, der auf dem Weg zur Endrunde 2027 in Brasilien "nicht groß experimentieren" will. "Wir müssen die Qualifikation gewinnen, das ist unheimlich wichtig."
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