Am Dienstag hatte Italien auch die dritte WM-Endrunde in Folge verpasst, der viermalige Weltmeister unterlag Bosnien-Herzegowina im Elfmeterschießen. Wie Buffon mitteilte, habe er seinen Rücktritt intern schon eine Minute nach dem Ende des Spiels erklärt. Er hatte seit September 2024 neben seiner Rolle als Delegationsleiter auch als Sportdirektor gearbeitet.
Trotz der Überzeugung und des großen Teamgeistes sei es nicht gelungen, das Hauptziel Weltmeisterschaft zu erreichen, fuhr Buffon fort. Er hatte seit September 2024 neben seiner Rolle als Delegationsleiter auch als Sportdirektor gearbeitet.
Die Personalie Gravina war in Italien unterdessen schnell zum Politikum geworden. Zunächst hatte die zweitstärkste Regierungspartei Lega den Rücktritt des 72-Jährigen gefordert, dann sprach sich Sportminister Andrea Abodi für eine Demission des seit 2018 amtierenden Verbandschefs aus. Teile des Parlaments schlossen sich dieser Forderung an.
"Es ist offenkundig, dass der italienische Fußball neu aufgebaut werden muss. Dieser Prozess muss mit einer Erneuerung der Verbandsspitze beginnen", hatte Abodi gesagt.
