Die Fans von Eintracht Frankfurt können wohl aufatmen. Nach der mehr als durchwachsenen Saison, inklusive zwei Trainerentlassungen wird Sportvorstand Markus Krösche im "Herzen von Europa" bleiben und den Verein und Kader für die nächste Spielzeit aufbauen. Laut den Berichten von Experte Florian Plettenberg haben zwar konkrete Gespräche zwischen dem AC Mailand und dem 45-Jährigen stattgefunden, die Rossoneri konnten allerding keine Einigung erzielen.
Der Klub selbst wollte alles daran setzen Krösche zu halten. Hätten ihm bei einem entsprechenden Anliegen aber eine Lösung gefunden. Dazu ist es dann aber nicht gekommen.
Chefetage wollte von nichts wissen
Vor einigen Tagen, wollte keiner bei der Eintracht von den Gesprächen gewusst haben. "Von Seiten des AC Mailand gab es niemanden, der wegen Markus Krösche auf uns zugekommen ist", sagte der Frankfurter Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende Mathias Beck der Bild-Zeitung: "Und wir als Hauptausschuss von Eintracht Frankfurt haben nach Rücksprache mit Markus Krösche auch keinen Hinweis darauf, dass er Eintracht vor Ende seiner Vertragslaufzeit 2028 verlassen möchte."
Die Eintracht hatte die vergangene Saison auf Rang acht abgeschlossen und erstmals seit sechs Jahren die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb verpasst. Krösche übernahm dafür die Verantwortung und verpflichtete zuletzt den früheren Frankfurter Trainer Adi Hütter als neuen Coach.
