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Golf: Travelers Championship wird ab 2028 Teil der neuen PGA Top-Serie

Die Trophäe des Travalers Championship
Die Trophäe des Travalers ChampionshipJordan Bank / GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Das Travelers Championship steigt ab 2028 in die neue Top-Championship-Serie der US PGA Tour auf. Das gaben die Veranstalter und die Tour am Montag bekannt. Damit ist das traditionsreiche Juni-Event im TPC River Highlands (Cromwell, Connecticut) das erste offiziell bestätigte Turnier der neuen Elite-PGA-Serie.

Bis zur Umstrukturierung bleibt das Event – das bereits seit 1952 in Connecticut und seit 1984 auf dem aktuellen TPC-Kurs ausgetragen wird – fester Bestandteil der aktuellen Signature Series.

"Unser Ziel ist es jedes Jahr, das Travelers Championship zu einem der besten Turniere auf der PGA TOUR zu machen. Dass wir Teil der kommenden Championship Series sind, bestätigt diesen Anspruch", freute sich Andy Bessette, Vizepräsident von Travelers. "Wir danken der Tour für diese Chance und freuen uns darauf, gemeinsam ein Erlebnis auf Weltklasse-Niveau zu bieten."

PGA-Tour-CEO Brian Rolapp hatte die Pläne für die neue Elite-Serie sowie eine untergeordnete Challenger-Serie beim diesjährigen Travelers-Turnier vorgestellt: Die Championship Series wird von Februar bis August laufen und etwa 23 bis 24 Turniere umfassen – darunter die vier Majors, die Players Championship, die Playoff-Events sowie den Ryder Cup und Presidents Cup.

Das Turnier gewann 2024 der Weltranglistenerste Scottie Scheffler. Im vergangenen Monat musste er sich jedoch im Stechen dem Norweger Viktor Hovland geschlagen geben.

Kritik an der neuen Struktur

Nicht alle Blicke auf die Reform fallen ungetrübt aus. Der Weltranglistenzweite Rory McIlroy warnte davor, dass traditionsreiche PGA-Turniere ohne finanzstarke Sponsoren in die Challenger-Serie abrutschen könnten. Ein solches zweitklassiges Event bezeichnete er überspitzt als "aufgewertetes Korn-Ferry-Turnier".

"Ich denke einfach, dass bestimmte Turniere an Bedeutung verlieren könnten, wenn ein Sponsor nicht 30 Millionen Dollar aufbringt – das ist die große Hürde dabei", so McIlroy kritisch.