Mit ihrem neunten Sieg im neunten Spiel tat es der amtierende deutsche Meister dem SC Magdeburg gleich. Die Magdeburger hatten bereits am Mittwoch beim nordmazedonischen Meister RK Eurofarm Pelister mit 31:26 (15:12) gewonnen und führen ihrerseits die Gruppe B an.
Torhüter-Problematik
Die erste Halbzeit verlief umkämpft und offen. Dejan Milosavljev – Stammtorhüter der Füchse –fehlte wegen Leistenproblemen, sodass zunächst Lasse Ludwig zwischen den Pfosten stand.
Ihm gelang jedoch anfangs kein Zugriff auf das Spiel, weshalb der erst 19-jährige Pius Joppich – normalerweise in der zweiten Mannschaft der Füchse in der 3. Liga aktiv – eingewechselt wurde. Insgesamt war die Torhüterleistung verbesserungswürdig, nach der ersten Halbzeit standen lediglich zwei Paraden zu Buche.
Spannung bis zum Schluss
Die Ungarn kamen mit viel Kampfgeist aus der Pause und wollten Revanche nehmen für die Hinspiel-Niederlage (31:32). 15 Minuten vor Schluss erspielten sie sich erstmals wieder eine Zwei-Tore-Führung, die die Füchse jedoch egalisierten und sogar drehten. Das Spiel bleib bis zum Ende offen und hektisch – mit dem besseren Ende für Berlin.
Bevor der Spitzenreiter am nächsten Spieltag gegen Kolstad aus Norwegen gefordert ist, geht es für die Füchse bereits am Sonntag in der Bundesliga beim TBV Lemgo Lippe weiter (1:6.30 Uhr/Dyn).
