Handball für "jüngere Zielgruppen": DHB beschließt Kooperation mit ProSiebenSat.1

DHB-Vorstandsvorsitzender Mark Schober erhofft sich durch die Kooperation noch mehr Beliebtheit für den Handballsport
DHB-Vorstandsvorsitzender Mark Schober erhofft sich durch die Kooperation noch mehr Beliebtheit für den HandballsportFrank Hoermann/SVEN SIMON / SVEN SIMON / dpa Picture-Alliance via AFP / Profimedia

Der Deutsche Handballbund (DHB) ist eine langfristige Kooperation mit der Mediengruppe ProSiebenSat.1 eingegangen. Der Verband gab die Partnerschaft bis Dezember 2031 am Mittwoch bekannt, die Kooperation umfasst alle Heimpartien beider Nationalmannschaften sowie die Freundschaftsspiele im Ausland. Bereits im Vorjahr sicherte sich das Unternehmen die Rechte an allen Weltmeisterschaften bis 2031, einschließlich des im Januar 2027 stattfindenden Heimturniers der Männer.

"Die Senderfamilie von ProSiebenSat.1 sichert uns in den kommenden sechs Jahren eine umfangreiche, regelmäßige und reichweitenstarke Abdeckung der Länderspiele unserer Männer- und Frauen-Nationalmannschaft auf frei empfangbaren Plattformen", sagte DHB-Vorstandsvorsitzender Mark Schober: "Dazu kommt die Integration des Handballs in weitere Formate. Dies wird unserer Sportart helfen, weitere Spielerpersönlichkeiten zu entwickeln und mehr Relevanz in jüngeren Zielgruppen zu gewinnen."

EM-Rechte bei den öffentlich-rechtlichen Sendern

Übertragen werden über die nächsten sechs Jahre damit mehr als 60 Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft. Dabei sollen alle Partien vorwiegend auf ProSieben und ProSieben MAXX sowie über die Streaming-App Joyn gezeigt werden und über diese Plattformen frei empfangbar sein. Los geht es am 8. März, wenn die DHB-Frauen in der Qualifikation für die Europameisterschaft Slowenien empfangen (15.30 ProSieben MAXX).

Die Rechte für die Europameisterschaften der Männer und Frauen von 2026 bis 2030 liegen weiterhin bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF.