Achter Ligasieg in Folge: Füchse Berlin klettern vorerst auf Rang zwei

Gidsel (m.) im Duell mit Kohlbacher
Gidsel (m.) im Duell mit KohlbacherČTK / imago sportfotodienst / Andreas Gora

Die Füchse Berlin haben im engen Rennen um die Champions-League-Plätze ihre starke Form in der Handball-Bundesliga bestätigt. Der Meister gewann gegen die Rhein-Neckar Löwen am Sonntag mit 35:28 (16:11) und feierte den achten Ligasieg in Folge.

Mit nun 38:10 Punkten verbesserten sich die Berliner vorerst auf Rang zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter SC Magdeburg (42:4). Die SG Flensburg-Handewitt (37:9) liegt knapp dahinter und hat wie der SCM und die weiteren Topteams noch ein Spiel in der Hinterhand. Die Löwen bleiben mit 26:20 Zählern auf Platz sieben.

Zum Match-Center: Füchse vs. Löwen

Bester Werfer der Partie war Berlins Nationalspieler Tim Freihöfer mit neun Treffern, DHB-Kollege Jannik Kohlbacher kam aufseiten der Mannheimer auf acht Tore. Die Füchse präsentierten sich drei Tage nach der Königsklassen-Niederlage gegen KS Kielce (31:33) gut erholt, der Erfolg des Teams von Trainer Nicolej Krickau war nie ernsthaft in Gefahr.

Siege für Bergischen HC und Göppingen

Die kommende Aufgabe führt die Berliner am kommenden Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und Dyn) zum dänischen Meister Aalborg Handbold, mit dem die Berliner um den Gruppensieg in der Königsklasse konkurrieren. Das Viertelfinale der Champions League hat der Hauptstadt-Klub bereits sicher.

Die aktuelle Tabelle der Bundesliga
Die aktuelle Tabelle der BundesligaFlashscore

In den weiteren Sonntagsspielen der Bundesliga sammelte der Bergische HC durch ein 35:28 (16:14) im Kellerduell beim SC DHfK Leipzig zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, GWD Minden verpasste beim 32:32 (16:19) gegen den TVB Stuttgart dagegen einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Zudem festigte Frisch Auf Göppingen mit einem 28:22 (15:11) bei der TSV Hannover-Burgdorf seine Position im Mittelfeld.

Für ein Ausrufezeichen hatte bereits am Samstag der VfL Gummersbach gesorgt. Die Bergischen gewannen bei Rekordmeister THW Kiel 34:26 (14:15) und hielten Anschluss an die Plätze für das internationale Geschäft. Das Maß der Dinge bleiben die Magdeburger, die sich 34:23 (15:11) bei der MT Melsungen durchsetzten.