"Es war eine anstrengende Woche, wir wollten unser Niveau der vergangenen Wochen und Monate steigern. Diese Leistung heute zu bringen, war fantastisch", sagte Magdeburgs Gisli Kristjánsson nach Spielschluss bei Dyn: "Jetzt ist die Meisterschaft 100 Prozent in unseren Händen. Da kann uns nur unser Kopf oder fehlende Mentalität uns stoppen."
Match-Center: SC Magdeburg vs. Füchse Berlin
Magdeburg hat alle Trümpfe in der Hand – Gummersbach bleibt dran
Rechnerisch ist die Meisterschaft zwar noch nicht entschieden, aber die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert hat nun alle Trümpfe in der Hand. Der SCM hat als Tabellenführer ein Sieben-Punkte-Polster auf die SG Flensburg-Handewitt, dahinter folgt Berlin. Der THW Kiel hat nach der überraschenden Niederlage am Freitag bei der MT Melsungen keine Chance mehr und belegt derzeit nur den fünften Platz noch hinter dem VfL Gummersbach.
Das Team aus dem Oberbergischen feierte beim 33:27 (17:11) gegen die TSV Hannover-Burgdorf seinen achten Sieg nacheinander. Die letzte Niederlage gab es gegen Magdeburg, danach gewann Gummersbach unter anderem gegen Kiel und Flensburg.
Umkämpft bis zum Schluss
Bester SCM-Torschütze am Samstag war Magnus Saugstrup mit neun Treffern, bei den Füchsen ragte wie so oft Welthandballer Mathias Gidsel mit elf Toren heraus. Auch die Torhüter spielten eine entscheidende Rolle. Füchse-Keeper Dejan Milosavljev entnervte Magdeburg vor allem im ersten Durchgang mit vielen parierten Siebenmetern, SCM-Torhüter Matej Mandic hatte jedoch entscheidenden Anteil an der starken zweiten Halbzeit.

Die Füchse begannen sehr konzentriert und variabel im Offensivspiel. Im Tor konnten sie sich auf Milosavljev verlassen. Dennoch gelang es keinem Team, sich abzusetzen. Das Spiel war wie erwartet umkämpft und offen, die Füchse hatten im ersten Durchgang leichte Vorteile. Doch mit der Unterstützung der Fans und des starken Keepers Mandic arbeitete sich der SCM ins Spiel und zum Sieg.
