Gleich fünf Treffer trug die Jüngste im Team bei ihrem ersten Auftritt auf der ganz großen Handball-Bühne in der Stuttgarter Porsche-Arena zum Mannschaftserfolg bei, auch Markus Gaugisch fand folglich nur lobende Worte für seine Debütantin und zugleich jüngste Spielerin im Team.
Zum Match-Center: Deutschland vs. Island
"Nieke kommt rein und macht sich keinen Kopf", sagte der Bundestrainer, "das ist nicht so einfach in dem Alter ohne Turniererfahrung, dann so unbekümmert ihre Qualitäten abzurufen". Ohnehin habe er gegen Island von der gesamten Mannschaft "viele positive Dinge gesehen", so der 51-Jährige, "fast alle Spielerinnen konnten sich heute einbringen."
Vorbereitung auf Uruguay schwierig
Auch Kühne sei "super froh, dass ich mit dem Team hier dabei sei kann und dieses Erlebnis habe", so die Rückraumspielerin der HSG Bomberg-Lippe weiter, insgesamt sei das Erlebnis "einfach wunderschön" gewesen. Auch wenn gegen Außenseiter Island längst noch nicht alles perfekt lief und es teilweise noch an der nötigen Feinabstimmung mangelte, verstehe sich das Team "einfach super", so Kühne: "Ich hoffe, das wird uns weiter Aufwind geben für die nächsten Spiele."
Schließlich geht es rasant weiter, bereits am Freitag wartet mit Uruguay, das seinen WM-Auftakt am späten Mittwochabend haushoch gegen Serbien verlor (19:31), der nächste Gegner. Mit einem weiteren Sieg wäre der DHB-Auswahl das Hauptrunden-Ticket bereits vor dem Abschlussspiel gegen Serbien am Sonntag (jeweils 18.00/Sporteurope.TV) sicher.
Dabei dürfte die Vorbereitung kniffelig werden, denn auf der Weltkarte des Handballs ist Uruguay ein kleines Licht. Immerhin ist das Team erstmals seit 14 Jahren wieder bei einer WM dabei. Über die Südamerikaner wisse man "noch nicht so viel", erklärte Gaugisch, "es gibt wenig Erkenntnisse". Gerade deswegen gehe es laut dem Bundestrainer vor allem darum, die eigenen "Qualitäten einzubringen, dass wir unser Spiel durchziehen, um dann auch erfolgreich zu sein."
