Die Grazer starteten mit enormem Druck in die Partie. Von Beginn an stand AVS-Goalie Rasmus Reijola im Mittelpunkt. Nach einem überstandenen Powerplay aus Sicht der Gäste klingelte es erstmals in der achten Minute: Paul Huber stand nach einem Breakaway von Nico Brunner goldrichtig und verwertete zum 1:0.
Auch nach dem Führungstreffer blieben die Gastgeber das deutlich überlegene Team, überstanden auch eine doppelte Unterzahl schadlos und machten es selbst in doppelter Überzahl besser: Lukas Haudum bediente Paul Huber im Slot, der zum Doppelpack einschob (20.).
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Im zweiten Abschnitt blieben die Gastgeber die tonangebende Mannschaft, konnten den Vorsprung aber zunächst nicht weiter ausbauen. Zu Beginn des finalen Abschnitts wurde dann Reijola jedoch erneut überwunden. Nach einem sehenswerten Alleingang setzte Kevin Roy Josh Currie in Szene, der auf 3:0 stellte.
Für die letzten zehn Minuten löste Nicolas Wieser den verletzten Maxime Lagacé im Tor der Grazer ab und sammelte seine ersten Playoff-Minuten in dieser Saison. Kevin Conley stellte mit einem Powerplay-Tor den Endstand von 4:0 her.
Pustertal in 3:0-Laune
Der HC Pustertal legte im zweiten Heimspiel seiner Serie gegen Olimpija einen Traumstart hin. Bereits nach acht Sekunden brachte Austin Rueschhoff die Hausherren in der ausverkauften Intercable Arena in Führung – und stellte damit den Rekord für das schnellste Playoff-Tor ein. Der US-Amerikaner eroberte den Puck, zog entschlossen zum Tor und traf ins kurze Eck.
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In der fünften Minute legte Tommy Purdeller nach, als er nach einem schnellen Umschaltmoment auf 2:0 stellte. Der vermeintliche Anschlusstreffer der Gäste wurde wegen Abseits aberkannt.
Olimpija versuchte viel, blieb jedoch auch im dritten Spiel ohne Torerfolg. Pustertal überstand fünf Unterzahlsituationen unbeschadet und konnte sich einmal mehr auf seinen starken Goalie Eddie Pasquale verlassen – der Kanadier ist mittlerweile über 268 Minuten ohne Gegentreffer. In der Schlussphase sorgte Cole Bardreau für den dritten 3:0-Erfolg in Serie.
