"Ich bin superhappy, ich laufe ja nicht so oft Distanzrennen. Ich bin zwar hintenraus ein bisschen gestorben, hatte aber auch Glück mit der frühen Startnummer", sagte Rydzek im ZDF. Die 28-Jährige ließ auch Katharina Hennig Dotzler hinter sich, die auf ihrer Paradestrecke im klassischen Stil nur 23. wurde. "Mir haben ein paar PS gefehlt", sagte die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2022.
Der Sieg im Kampf gegen die Uhr ging nach 25:57,6 Minuten an Karlsson vor Teamkollegin Linn Svahn (+4,1 Sekunden) und Jessie Diggins (USA/+6,2 Sekunden). Zweitbeste Deutsche war Helen Hoffmann auf dem 15. Platz.
Bei den Männern holte Rekord-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo den 111. Weltcupsieg seiner Karriere, zum Rekord von Marit Björgen fehlen ihm nur noch drei Erfolge. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Rang 34.
Am Samstag war Rydzek zum fünften Mal in ihrer Karriere auf ein Weltcuppodest gesprintet. Lahti erwies sich somit einmal mehr als gutes Pflaster: Rydzek hatte dort 2024 erstmals das Treppchen erreicht, vor einem Jahr feierte sie in Lahti sogar den bislang einzigen Weltcupsieg ihrer Karriere.
