Der LASK bleibt in der ADMIRAL Bundesliga das Team der Stunde. Nur vier Tage nach dem erstmaligen Einzug in die Champions-League-Ligaphase gewannen die Linzer auch das Heimspiel gegen den SCR Altach souverän mit 3:0.
Matchwinner war Christoph Lang. Der 24-Jährige brachte den LASK bereits in der dritten Minute in Führung und legte nach 19 Minuten seinen zweiten Treffer nach. Mit nun vier Saisontoren zog Lang an die Spitze der Torschützenliste.
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Vor allem in der ersten Hälfte waren die Linzer klar überlegen und ließen Altach kaum zur Entfaltung kommen. Nach dem Seitenwechsel verlief die Neuauflage des vergangenen Cupfinales ausgeglichener, ernsthaft in Gefahr geriet der LASK-Sieg aber nicht. Kurz vor Schluss sorgte Florian Flecker für den 3:0-Endstand (89.).

Für die Mannschaft von Dietmar Kühbauer war es der vierte Sieg im vierten Ligaspiel dieser Saison und saisonübergreifend bereits der achte Bundesliga-Erfolg in Serie. Damit setzte sich der LASK zumindest vorübergehend mit drei Punkten Vorsprung auf Rapid an die Tabellenspitze. Die Hütteldorfer empfangen am Sonntag Sturm Graz.
GAK vergibt Chance um Chance
Keinen Sieger gab es unterdessen zwischen dem GAK und dem WAC. Beim Debüt von Neo-Trainer Gerald Scheiblehner kamen die Grazer trotz fast 80-minütiger Überzahl nicht über ein 0:0 hinaus.
Dabei war der Trainereffekt von Beginn an zu erkennen. Der GAK trat aggressiv auf und erspielte sich früh Möglichkeiten. Bereits in der 15. Minute wurde die Aufgabe zudem deutlich leichter: Nicolas Wimmer stoppte Alexander Hofleitner als letzter Mann mit der Hand und sah wegen Torraubs die Rote Karte.

Danach spielte praktisch nur noch der GAK. Peter Michorl traf mit einem Freistoß die Stange (18.), wenig später rettete Fabian Wohlmuth bei einem Abschluss von Hofleitner auf der Linie. Kurz vor der Pause scheiterte Leon Klassen per Volley an der Latte.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich daran nichts. Ismael Guerti scheiterte an WAC-Keeper Lukas Gütlbauer, weitere Möglichkeiten durch Tobias Koch, Klassen, Yannick Oberleitner und Anderson blieben ungenutzt. Beinahe hätte Giacomo Vrioni den Spielverlauf sogar auf den Kopf gestellt, doch Cican Stankovic parierte bei der seltenen WAC-Chance (64.).
In der Schlussphase feierte Jacob Italiano nach seiner bei der WM erlittenen Verletzung sein Comeback. Zum erlösenden Treffer konnte aber auch er nicht beitragen. Stattdessen traf Michorl in der 79. Minute zum zweiten Mal an diesem Abend die Stange. So blieb es trotz klarer Grazer Überlegenheit beim 0:0.
