Hummels und Podolski hatten beim Start des neuartigen Formates als Ligapräsidenten fungiert. Hinzu kamen Stars aus Sport, TV, Musik und Streaming, unter anderem Kevin-Prince Boateng, Christoph Kramer, Marco Reus oder Alisha Lehmann. In Deutschland waren die Spiele via Twitch und bei ProSieben Maxx zu sehen. Innovative Regeln sollten Tempo und Spannung garantieren.
Der deutsche Markt habe aber "momentan nicht die Größe und die strukturellen Bedingungen, die nötig sind, um die langfristigen Ziele des Unternehmens zu unterstützen", teilten internationale Vertreter der Baller League auf DWDL-Anfrage mit.
Man wolle die Entwicklung in Deutschland weiterhin beobachten und bleibe offen für eine Rückkehr, "wenn die Bedingungen besser mit unseren langfristigen Visionen übereinstimmen". Der Fokus liegt auf Großbritannien und den USA.
In den vergangenen Jahren waren mehrere Alternativformate zum etablierten Fußballbetrieb an den Start gegangen. Dazu gehört neben der Icon League von Toni Kroos auch die Kings League des früheren spanischen Weltmeisters Gerard Piqué.
