"Es ist ein unbeschreibliches Gefühl", erklärte Oberdorf, die sich erstmals im Juli 2024 einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und daraufhin die Olympischen Spiele verpasst hatte. Es sei "unheimlich schön, wieder bei der Mannschaft zu sein, ein Spiel zu machen, in dem es um etwas geht. Ich habe es echt vermisst."
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Oberdorf kennt das Gefühl eines Comebacks nach langer Leidenszeit, nach ihrer ersten schweren Verletzung hatte sie mehr als ein Jahr kein Pflichtspiel absolviert. Nur wenige Wochen nach ihrer Rückkehr im vergangenen Jahr riss das rechte Kreuzband der 24-Jährigen dann erneut. "Es ist schon heftig, weil man weiß, was kommt", blickte die defensive Mittelfeldspielerin zurück, "an der einen oder anderen Stelle macht es das aber auch einfacher."
Auch Gwinn feiert Comeback
Unterstützend zur Seite gestanden sei ihr während der schweren Monate unter anderem Teamkollegin Giulia Gwinn, die am Montag im Rahmen des 2. Spieltages ebenfalls ein gelungenes Comeback feierte. Im Mai an der Schulter operiert, stand die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft bei ihrer Rückkehr direkt in der Startelf und trug mit ihrem Führungstor in der 38. Minute prompt entscheidend zum zweiten Ligasieg der Bayern im zweiten Spiel bei.
"Man kann es auf keinen Fall vergleichen mit Obis Geschichte", sagte die 27-Jährige hinterher, doch "auch wenn es bei mir nur drei Monate waren, ist es einfach schön, wieder mit den Mädels auf dem Platz zu stehen." Unter denen nun auch wieder Lena Oberdorf ist. "Sie hilft uns jetzt schon extrem auf dem Platz", sagte Gwinn über ihre Mitspielerin, "das macht Lust auf mehr."
