Paralympics: Deutschland schneidet so schlecht wie nie ab

Das deutsche Team verpasste die Top 10 im Medaillenspiegel
Das deutsche Team verpasste die Top 10 im MedaillenspiegelČTK / imago sportfotodienst / Ralf Kuckuck

Die deutsche Mannschaft hat die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo auf dem historisch-schlechten elften Platz im Medaillenspiegel abgeschlossen. Einzig Monoskifahrerin Anna-Lena Forster sorgte für zwei Goldmedaillen, dazu holten die Athletinnen und Athleten des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) sechsmal Silber und neunmal Bronze. Für die Top 10 reichte das nicht.

Nationen wie Schweden oder die Niederlande lagen mit je drei Goldmedaillen und insgesamt je sieben Medaillen im Ranking vor Deutschland, auch Frankreich (4/12) oder Russland (8/12). Vier Jahre nach den Heimspielen setzte sich China mit 15 Goldmedaillen und 44 Mal Edelmetall klar an die Spitze, die USA folgen dahinter (12/23).

Trend zeigt nach unten

Die vorigen deutschen Negativmarken waren drei Goldmedaillen sowie Platz sieben bei den zweiten Winterspielen im finnischen Geilo 1980 gewesen. Auch vor vier Jahren in Peking hatte Deutschland den siebten Rang belegt. Seit dem ersten Platz von Vancouver 2010 in dieser prestigeträchtigen Wertung zeigt der Trend mit den Plätzen zwei, fünf, sieben und nun elf kontinuierlich nach unten.

Insgesamt kam der DBS auf 17 Medaillen, im Nationen-Ranking bedeutete das Platz vier. Ziel war ein Rang unter den ersten sechs gewesen, dieses wurde erfüllt.


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