Ski alpin: Nächste Podestplatzierung für Aicher im Super-G

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Ski alpin: Nächste Podestplatzierung für Aicher im Super-G
Ski alpin: Nächste Podestplatzierung für Aicher im Super-GProfimedia

Skirennläuferin Emma Aicher hat einen Tag nach ihrem fünften Weltcup-Sieg die nächste Podestplatzierung eingefahren. Beim zweiten Super-G in Soldeu im Kleinstaat Andorra belegte die zweimalige Olympia-Zweite den zweiten Platz. Schneller als das 22 Jahre alte Multitalent war allein die Italienerin Sofia Goggia, hinter Aicher Dritte in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo.

Sie sei "sehr zufrieden" mit den drei Rennen in Soldeu, sagte Aicher, die am Freitag zunächst Vierte in der Abfahrt gewesen war. Auch am Sonntag fuhr sie auf Siegkurs, 0,28 Sekunden lag sie zwischenzeitlich vor Goggia. Auf dem vom deutschen Trainer Charly Pichler gesteckten Kurs unterliefen ihr dann "ein paar Mini-Fehler" zu viel. Im Ziel fehlten Aicher 0,24 Sekunden auf die Olympiasiegerin in der Abfahrt von 2018.

Nicht ganz so gut lief es für Kira Weidle-Winkelmann, mit der Aicher in Cortina d'Ampezzo gemeinsam Silber in der Team-Kombination gewonnen hatte. Elfte, Siebte und 14. - die 30-Jährige hatte gemischte Gefühle: "Es ist immer wieder gutes Skifahren dabei", sagte sie, "aber immer auch ein großer Fehler zu viel." Ja, die "Grundform passt schon", allerdings "muss ich es halt mal wieder von oben bis unten runterkriegen und die Böcke weglassen".

Chance auf drei Weltcup-Kugeln

Aicher mischt neun Rennen vor dem Saisonende damit weiter im Kampf um gleich drei Weltcup-Kugeln mit. In der Abfahrt (noch drei Rennen) liegt sie 94 Punkte hinter Lindsey Vonn (USA), die bei Olympia schwer gestürzt war. In der Super-G-Wertung (noch zwei Rennen) hat sie 116 Punkte Rückstand auf Goggia. Chancen besitzt Aicher auch noch im Gesamtweltcup: Dort hat sie den Vorsprung von Mikaela Shiffrin (USA) auf 219 Punkte verkürzt.

Aicher war nach ihren drei Rennen "sehr zufrieden, es war ein sehr gutes Wochenende". Nächste Station im Weltcup ist nun das Val di Fassa, dort sollen ab Freitag zwei Abfahrten sowie ein Super-G gestartet werden - womit auch die große Kristallkugel ins Blickfeld rückt. Aicher mag nicht über ihre kleine Chance auf den Gesamtweltcup nachdenken, aber Tatsache ist: Die kleine Chance ist da, zumal Shiffrin wohl auf die Starts in Abfahrt und Super-G verzichten wird.

Aicher aber macht sich wie üblich keinen Kopf: "Ich fahre nicht besser oder schlechter mit Druck von außen, ich versuche das auszublenden. Das hat ganz gut funktioniert diese Saison, das werde ich weiter so machen", sagte sie in der ARD.