AdlerFlash: Embacher feiert in Vikersund Premierensieg

AdlerFlash: Embacher feiert in Vikersund Premierensieg
AdlerFlash: Embacher feiert in Vikersund PremierensiegNTB, NTB / Alamy / Profimedia

Bevor die Saison nächste Woche in Planica zu Ende geht, waren die Skisprung-Asse noch im norwegischen Vikersund zu Gast. Welcher ÖSV-Star bei schwierigen Wetterbedingungen seinen ersten Sieg feiern durfte, erfährst du im AdlerFlash.

TOP - Stephan Embacher segelt zu erstem Sieg

Stephan Embacher verpasste am Kulm seinen ersten Weltcupsieg nur knapp. In Vikersund vergangenen Samstag war es endlich so weit. Der ÖSV-Youngster war bei schweren Windbedingungen eine Klasse für sich und setzte sich klar vor dem Japaner Tomofumi Naito und Lokalmatador Johann Andre Forfang durch. 

 

 

"Es ist unglaublich. Als ich in der Früh aufgewacht bin, habe ich nicht daran gedacht. Dass alle drei Sprünge aufgehen, hätte ich nicht erwartet“, meinte Embacher nach dem Triumph. Dabei war der 20-Jährige geschwächt in den Bewerb gegangen. Der Magen machte dem Team-Olympiasieger zu schaffen. "Nach dem zweiten Sprung spüre ich schon, dass die Energie in den Haxen ausgeht“, sagte der Sieger.

Nachdem Domen Prevc nicht über Platz 5 hinauskam, reist Embacher nun als Führender im Skiflug-Weltcup zum Finale nach Planica. 

FLOP - Kein weiterer Österreicher in den Top-10

Neben Embacher konnten keine weiteren ÖSV-Adler überzeugen. Jonas Schuster und Maximilian Ortner verpassten als Elfter und Zwölfter zumindest nur knapp eine Platzierung in den Top Ten. Stefan Kraft konnte sich im Finaldurchgang um vier Ränge steigern und belegte schließlich den 16. Platz. Manuel Fettner sammelte als 21. noch Weltcup-Punkte. Unglücklich verlief das erste Fliegen auf dem großen Vikersund-Bakken für Daniel Tschofenig: Der Kärntner schaffte es nicht, sich für das Finale der besten 30 zu qualifizieren.

 

 

Wetter wieder als Spielverderber - Zweiter Bewerb abgesagt

Der zweite Einzelbewerb der Männer in Vikersund am Sonntag fiel unberechenbaren Windböen zum Opfer. Nachdem der Start mehrmals um jeweils 15 Minuten verschoben worden war, gab die Jury in Norwegen um 18:15 Uhr schließlich auf.

Bereits die Qualifikation musste wegen der schwierigen Bedingungen abgebrochen werden. Dort kam auch gleich die Nummer eins, Kacper Tomasiak, nach seinem Sprung zu Sturz und musste auf einer Trage abtransportiert werden. Der junge Pole blieb aber zum Glück unverletzt.