AdlerFlash: Starke ÖSV-Leistungen in Zakopane

AdlerFlash: Starke ÖSV-Leistungen in Zakopane
AdlerFlash: Starke ÖSV-Leistungen in ZakopaneAction Press / Shutterstock Editorial / Profimedia

Nach der Vierschanzentournee übersiedelte der Skisprung-Zirkus nach Polen. Es standen ein Super-Team-Bewerb und ein Einzelspringen auf dem Programm.

In Zakopane fand das vorletzte Weltcup-Wochenende vor der Skiflug-WM statt. Wie sich die Österreicher schlugen, welcher Athlet für die ÖSV-Asse zum Spielverderber wurde und welche zwei ÖSV-Stars die Station ausließen, erfährst du im AdlerFlash.

TOP – Hörl/Embacher im Team nicht zu schlagen

Jan Hörl und Stephan Embacher dominierten am Samstag den Super-Team-Bewerb und setzten sich souverän durch. Die beiden Österreicher setzten sich nach drei Durchgängen mit 47,6 Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten Slowenen Timi Zajc und Anze Lanisek durch. Dawid Kubacki und Kacper Tomasiak sicherten sich mit einem Rückstand von 64,1 Punkten den dritten Rang.

 

 

“Zwei meiner Sprünge waren auf jeden Fall Bombe, der dritte war ein bisschen abgesessen. Ich bin es nicht mehr gewohnt, dass ich fünf Sprünge pro Tag mache. Da waren ein bisschen die Knie weich. Ich hatte eine super Tagesverfassung und hoffe, dass ich das für morgen mitnehmen kann. In Zakopane hatte ich mein erstes Stockerl, deshalb habe ich sehr positive Erinnerungen“, sagte Hörl im ORF-Interview.

TOP – Jan Hörl und Manuel Fettner auf dem Podest

Im Einzelbewerb am Sonntag präsentierten sich die ÖSV-Adler wieder stark. Hörl und Manuel Fettner mussten sich nur dem Slowenen Lanisek geschlagen geben. Hörl lag nach dem ersten Durchgang in Führung, musste sich aber bei schwierigen Wetterbedingungen in der Entscheidung mit Platz 2 begnügen. 

 

 

“Es war ein verlorener erster und ein gewonnener zweiter Platz. Ich bin megahappy. Im Mittelteil war ich im zweiten nicht mehr so stabil, ich bin durchgesackt, auch die Landung war nicht perfekt, ich habe aber alles rausgeholt, es ist alles gut gegangen. Meine Bilanz in Zakopane ist auch gut, es hat sich ausgezahlt, hier herzufahren“, war der 27-jährige Salzburger zufrieden. 

FLOP – Domen Prevc mit gebrauchtem Tag

Domen Prevc als Flop einzustufen ist in dieser Saison fast unmöglich. Betrachtet man nur das Wochenende in Zakopane, war es für ihn jedoch keine Reise wert. Den Super-Team-Bewerb ließ der Saisondominator aus und im Einzelspringen erwischte er keinen guten Tag. Der 26-jährige Tournee-Sieger verpatzte beide Sprünge und musste sich mit Rang 27 zufriedengeben.