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Slowene Slavko Vincic als Schiedsrichter für WM-Finale nominiert – auch Dankert dabei

Aktualisiert
Slavko Vincic wird das WM-Finale leiten
Slavko Vincic wird das WM-Finale leitenLuke Hales/Getty Images via AFP

Der Slowene Slavko Vincic wird das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford vor den Toren New Yorks leiten. Dies teilte der Fußball-Weltverband FIFA in der Nacht zu Freitag mit. Für den 46-Jährigen, der bei der Partie am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) von seinen Landsleuten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic als Assistenten unterstützt wird, ist es der bisherige Karrierehöhepunkt.

Vincic leitete bei dieser Weltmeisterschaft 3 Spiele, darunter das Auftaktspiel Brasiliens gegen Marokko. In der K.o.-Phase war der Slowene für das Duell zwischen Mexiko und Ecuador im Azteca-Stadion in der 2. Runde verantwortlich. Zuvor war er noch bei der Partie zwischen Jordanien und Algerien in der Gruppe J im Einsatz.

Zum Match-Center: Spanien vs. Argentinien

Für Slavko Vincic ist es die zweite Weltmeisterschaft, nachdem er bereits 2022 in Katar dabei war. Damals pfiff der Slowene unter anderem die Niederlage von Argentinien gegen Saudi-Arabien in der Gruppenphase. Ein Spiel der spanischen Nationalmannschaft bei einer WM hat der europäische Unparteiische bislang noch nicht geleitet.

Für den erfahrenen Vincic, der bei Verkündung seiner Nominierung Tränen vergoss, war es "zunächst einmal ein Schock. Dann Freude. Ich habe gezittert", erzählte der Final-Referee von diesem Moment. Es gehe "ein Traum" in Erfüllung.

Dankert als Video-Assistent nominiert

Für Vincic ist dies der neue Höhepunkt seiner Karriere, nachdem er in der Saison 2023/24 das Finale der Champions League, bei dem Real Madrid Borussia Dortmund mit 2:0 im Wembley-Stadion besiegte, betreute.

Auch deutsche Expertise ist am Sonntag gefragt: Bastian Dankert wurde vom Weltverband für das Endspiel als Video-Assistent nominiert. Der 46 Jahre alte Rostocker genießt bei der FIFA hohes Ansehen, bei seiner dritten WM-Endrunde als Video-Assistent ist es bereits sein zwölfter Einsatz.

"Wir freuen uns sehr für Bastian und sind stolz, dass unsere Farben auch im WM-Finale vertreten sind", sagte DFB-Schiedsrichterboss Knut Kircher dem SID. Dankert. Er sei "ein weltweit anerkannter VAR mit jahrelangen Topspielerfahrungen und auch einem guten Zusammenspiel im Team mit Vincic", führte Kircher aus.

Selbst der Fußball-Weltverband würdigte den deutschen Referee. "Mittlerweile gehört er zu den Schiedsrichtern mit den meisten VAR-Einsätzen in der WM-Geschichte", schrieb die FIFA.

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