Ursprünglich hatte die Initiative einen Tour-Start für das Jahr 2030 – und damit 40 Jahre nach der Wiedervereinigung – angepeilt. Die Pläne, das Rennen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen durchzuführen, sind nicht verworfen.
Bis zu drei Etappen sollen nach dem wahrscheinlichen Startschuss in der Hauptstadt durch Ostdeutschland führen. "Wir sind weiter bestrebt, dass wir unser Modell 3+1 bedienen können", sagte Hofmann.
Kein gänzlich neues Konzept
Die Frankreich-Rundfahrt ist in ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte viermal in Deutschland gestartet, zuletzt 2017 in Düsseldorf. Zuvor waren Köln (1965), Frankfurt/Main (1980) und West-Berlin (1987) Gastgeber des Grand Départ.
Als Konkurrenten für den 2029er-Auftakt gelten Slowenien, Heimat von Radsport-Dominator Tadej Pogacar, und die tschechische Hauptstadt Prag. Die deutsche Bewerbung hat aber offenbar die besten Chancen. "Wir haben die bessere Story", sagte Hofmann mit Blick auf das Mauerfall-Jubiläum.
Noch im ersten Halbjahr 2026 soll die ASO die eingeforderten Bewerbungsunterlagen erhalten. Sollten die Bedingungen erfüllt sein, sei die ASO in ihrer Entscheidung "schon ziemlich klar, das muss man einfach sagen", so Hofmann.
