"Um den Herausforderungen gerecht zu werden und insbesondere eine Überlastung der Krankenhaus- und präklinischen Kapazitäten zu vermeiden, bestärken uns die Erfahrungen aus der außergewöhnlichen Hitzewelle, die wir gerade erlebt haben, unsere Maßnahmen weiter anzupassen", kündigte Nunez an.
Bei ungewöhnlich hohen Temperaturen in einem oder mehreren Departements, durch die die Tour führt, starte dies laut Innenministerium bei der Schließung bestimmter öffentlicher Bereiche oder der Aufstockung von Rettungskräften entlang der Strecke.
Drastischere Maßnahmen wären beispielsweise, den Ablauf des Rennens stärker einzuschränken, angefangen bei einer Änderung der Strecke. Eine Etappen-Absage sei in Absprache mit dem Veranstalter ebenfalls "in Ausnahmefällen" möglich, so der Innenminister.
In 112 Auflagen der Tour de France kam es noch nie vor, dass der Ablauf des Rennens aufgrund von Hitze beeinträchtigt wurde. Die 113. Ausgabe der Tour startet diesen Samstag in Barcelona und erreicht am Montag Frankreich mit einer Etappenankunft in den Pyrenäen, in Les Angles.
