Felix Gall hat bei der Vuelta den nächsten Schritt in Richtung Gesamtpodest gemacht. Der 28-Jährige belegte auf der siebenten Etappe über 150 Kilometer von Vall d’Alba nach Aramon Valdelinares Rang 20 und rückte im Gesamtklassement auf den vierten Platz vor.
Gall erreichte das Ziel 4:29 Minuten hinter Tagessieger Andreas Leknessund und knapp hinter Gesamtleader Tadej Pogacar. Auf den drittplatzierten Primoz Roglic fehlen dem Österreicher nur noch elf Sekunden.
„Es war schön, ein paar Lücken zu schaffen. Daher bin ich ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis heute“, bilanzierte Gall nach der ersten Bergankunft dieser Vuelta.
Mühlberger unterstützt Gall
Dabei konnte sich Gall erneut auf die Unterstützung von Gregor Mühlberger verlassen. Der Tiroler blieb lange an der Seite seines Teamkollegen und half mit, das Tempo in der Favoritengruppe hochzuhalten. „Wenn man starke Teamkollegen hat, dann geht das. Gregor war sehr motiviert und hat mich gepusht“, lobte Gall seinen Edelhelfer.
Pogacar konnte seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Der Slowene liegt nun 3:50 Minuten vor dem Spanier Enric Mas. Gall weist etwas mehr als fünf Minuten Rückstand auf. Auch Mühlberger fährt weiterhin eine starke Rundfahrt und liegt im Gesamtklassement auf Rang zehn.
Der Kampf um den Tagessieg wurde unterdessen von den Ausreißern entschieden. Nach rund 50 Kilometern hatten sich mehrere Gruppen gebildet, zu denen auch Wout van Aert gehörte. Ihr Vorsprung auf das Feld wuchs zwischenzeitlich auf rund sieben Minuten an.
Sieben Kilometer vor dem Ziel setzte Andreas Leknessund die entscheidende Attacke. Der Norweger vom Uno-X-Mobility-Team konnte sich von seinen Begleitern lösen und feierte seinen ersten Etappensieg bei einer Grand Tour.
