Becker glaubt, dass längere Pause für Alexander Zverev "ein Nachteil" ist

Tennis-Legende Boris Becker
Tennis-Legende Boris BeckerSina Schuldt / DPA / dpa Picture-Alliance via AFP / Profimedia

Zwei spielfreie Tage vor dem Kracherhalbfinale gegen Carlos Alcaraz? Laut Boris Becker könnte die längere Pause für Alexander Zverev bei den Australian Open eine zusätzliche mentale Herausforderung darstellen. "Jetzt kann es ein Nachteil sein, weil er natürlich anfängt, nachzudenken. Sein großer Traum ist natürlich, ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen", sagte Becker bei Eurosport.

Zverev war am Dienstag mit einem überzeugenden Viersatzsieg gegen den US-Amerikaner Learner Tien zum vierten Mal in die Vorschlussrunde von Melbourne eingezogen. Durch die Halbfinals der Frauen am Donnerstag müssen die deutsche Nummer eins und der Weltranglistenerste Alcaraz einen Tag länger als bei einem Major-Turnier üblich auf ihr nächstes Match warten.

Halbfinale nie einfach

Zverev trainierte am Mittwochmorgen (Ortszeit) und wirkte dabei gewohnt entspannt. "Aber du kannst die Gedanken nicht ausblenden: Was passiert, wenn ich gegen Alcaraz am Freitag ran muss", sagte der zweimalige Turniersieger Becker: "Was macht der Kopf, das ist für mich die Frage."

Im H2H zwischen Alcaraz und Zverev steht es 6:6-Unentschieden
Im H2H zwischen Alcaraz und Zverev steht es 6:6-UnentschiedenREUTERS

Zverev geht als leichter Außenseiter in das Duell mit dem spanischen Ausnahmekönner, auch wenn die Bilanz bei 6:6 steht. "Wir sind im Halbfinale von einem Grand Slam", sagte Zverev: "Da wird es kein einfaches Spiel geben."

Match-Center: Alcaraz vs. Zverev