Der Kanadier habe "ein Riesenspiel", schob Zverev vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden hinterher, nachdem er am Freitag in Melbourne mit Kumpel Andrey Rublev trainiert hatte: "Er schlägt mit 230 auf. Und er kann natürlich sehr zügig von der Grundlinie spielen."
Das enttäuschende Jahr 2025, in dem er nur einen Titel auf der ATP-Tour gewann, hat Zverev inzwischen abgehakt, auch wenn er sich körperlich vor dem Turnierstart noch nicht bei 100 Prozent sieht.

Lädierter Knöchel fordert Geduld
"Ich fühle mich besser und besser mit jeder Woche. Aber den Knochen gesundzumachen, dauert einfach", erklärte Zverev. Er hatte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Bei einer bitteren 0:6, 1:6-Niederlage gegen Jannik Sinner im Herbst etwa offenbarte er starke Probleme am rechten Fußknöchel.
Die kurze Pause zwischen den beiden Saisons hat Zverev genutzt, um an seinem Spiel zu feilen. Die "leichteren Bälle" wolle er künftig "mit etwas mehr Zug und Tempo" spielen. Darauf und auf sein Serve-and-Volley-Spiel habe er den größten Wert gelegt, berichtete Zverev.
Bereits zum 40. Mal tritt der 28-Jährige in den kommenden Tagen an, um sich seinen Premierentitel bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere zu sichern.
Match-Center: Alexander Zverev vs. Gabriel Diallo
