Putintseva bedankt sich ironisch
Die 23 Jahre alte Zeynep Sönmez, die als erste Türkin überhaupt die dritte Runde der Australian Open erreicht hatte, verlor nach großem Kampf gegen die Kasachin Yulia Putintseva mit 3:6, 7:6 (7:3), 3:6 – trotz der lautstarken Unterstützung der türkischen Fans in der Arena.
Während sich Sönmez bei ihrem Abgang den Applaus des Publikums abholte, provozierte Putintseva im Anschluss die türkischen Fans. Sie führte ein Tänzchen auf und machte immer wieder Handzeichen in Richtung der Zuschauerränge.
"Das war eine unglaubliche Atmosphäre. Sie sind sehr leidenschaftlich. Das ist gut zu sehen, denn ich liebe diese Art von Herausforderung", sagte sie unter Buhrufen.
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Sabalenka lobt Potapova
Auf Aryna Sabalenka wartet im Achtelfinale nun ein Duell mit Kanadas Senkrechtstarterin Victoria Mboko. Die 19 Jahre alte Hongkong-Siegerin setzte sich in einer engen Partie gegen Clara Tauson mit 7:6 (7:5), 5:7, 6:3 durch.
"Sie hat unglaubliches Tennis gespielt. Manchmal gibt es Tage, an denen man einfach kämpfen muss", sagte Sabalenka, die eine spektakuläre Rekordserie ausbaute. Sie hat bei Grand-Slam-Turnieren nun 19 Tiebreaks in Folge gewonnen. Im zweiten Satz, in dem sie bereits mit 4:0 in den Spielen geführt hatte, musste Sabalenka dafür vier Satzbälle abwehren.
Sabalenka, die im vergangenen Jahr das Finale gegen die US-Amerikanerin Madison Keys verlor, peilt Down Under ihren fünften Grand-Slam-Titel an. Die gebürtige Russin Anastasia Potapova – die seit Längerem in Wien lebt – spielt seit diesem Jahr für Österreich.
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