Nach 2:10 Stunden verwandelte Cirstea ihren ersten Matchball. Am Ort ihres großen Durchbruchs im vergangenen Jahr, als die Hamburgerin bis ins Achtelfinale gestürmt war, verpasste Lys damit auch ein mögliches Highlightmatch gegen die viermalige Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka (Japan).
Zum Match-Center: Sorana Cirstea vs. Eva Lys
"Sie hat definitiv auf einem ziemlich konstanten Niveau gespielt, während ich zu viele Höhen und Tiefen hatte", ärgerte sich Lys, die im Anschluss auch leichte Probleme mit dem Knie thematisierte: "Ende des dritten Satzes hätte es in beide Richtungen gehen können. Ich habe das Gefühl, es waren nur ein oder zwei Punkte, die das Spiel entschieden haben."
Cirsteas Erfahrung setzt sich durch
Vor den Augen von Bundestrainer Torben Beltz zeigte Lys zunächst einen hochkonzentrierten Auftritt, bewegte sich gut und zwang ihre Kontrahentin immer wieder zu Fehlern. Von diesen profitierte sie auch, als die Partie nach einem Re-Break zu kippen drohte. Lys blieb ruhig und holte sich den Satz.
Im zweiten Durchgang lief es dann nicht mehr rund. Zu null verlor Lys das entscheidende Aufschlagspiel und den Satz. Anschließend spielte Cirstea ihre Erfahrung aus.
