Sabalenka wieder im Melbourne-Finale – Rybakina komplettiert Endspiel

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Aryna Sabalenka jubelt über den Finaleinzug
Aryna Sabalenka jubelt über den FinaleinzugREUTERS

Aryna Sabalenka steht zum vierten Mal in Folge im Finale der Australian Open. Die Weltranglistenerste aus Belarus war auch beim 6:2, 6:3 im brisanten Halbfinalduell mit der Ukrainerin Elina Switolina nicht zu bremsen. Sie trifft am Samstag in der Neuauflage des Endspiels von 2023 auf Elena Rybakina aus Kasachstan, die Jessica Pegula (USA) nach einem Nervenkrimi bezwang.

Top 10 als Svitolinas Trostpflaster

Dank einer erneut dominanten Leistung der Favoritin dauerte die erste Partie in der Rod Laver Arena nur 76 Minuten. Nach zuvor zwei Finalsiegen hatte Aryna Sabalenka im vergangenen Jahr überraschend das Endspiel gegen die US-Amerikanerin Madison Keys verloren. Nun steht sie abermals kurz vor ihren dritten Titel Down Under und dem insgesamt fünften bei einem Grand Slam.

"Sie ist so eine gute Gegnerin und ich bin froh, dieses schwierige Match überstanden zu haben. Ich habe tolles Tennis gespielt", sagte Sabalenka, fügte aber hinzu: "Der Job ist noch nicht erledigt."

Sabalenka spielt am Samstag um ihren fünften Grand-Slam-Titel
Sabalenka spielt am Samstag um ihren fünften Grand-Slam-TitelREUTERS

Elina Svitolina, die ihrer Gegnerin nach dem Spiel erwartungsgemäß den Handschlag verweigerte, verpasste hingegen auch im 48. Anlauf den Einzug in das Finale bei einem Major. Als Trostpflaster kehrt die Ukrainerin aber am Montag in die Top 10 der Weltrangliste zurück – erstmals nach ihrer Schwangerschaft.

Match-Center: Sabalenka vs. Svitolina

Sabalenka "schwer zu stoppen"

Den Einzug ins Halbfinale hatte Svitolina den frierenden und vom Krieg gebeutelten Menschen in ihrer Heimat gewidmet. Sie hoffe, dass sie diesen "etwas Licht" bringen konnte, sagte sie. Die 31-Jährige hatte Sabalenka schon bei den French Open 2023 nicht die Hand gegeben.

Svitolina widmete den Sieg ihrer vom Krieg geplagten Heimat
Svitolina widmete den Sieg ihrer vom Krieg geplagten HeimatREUTERS

Diesmal fand Svitolina von Beginn an nicht zu ihrem besten Spiel. Sabalenka haderte zwar immer wieder im Gespräch mit ihrer Box, war aber die klar dominierende Akteurin.

"Gegen Sabalenka hast du nicht viele Chancen, die musst du dann nutzen", sagte Boris Becker am Eurosport-Mikrofon – doch Svitolina musste sich letztlich geschlagen geben. "Wenn Sabalenka einmal in Fahrt kommt, ist sie schwer zu stoppen", so Becker. 

Rybakina macht es spannend

Rybakina ließ mehrere Matchbälle ungenutzt, setzte sich aber im zweiten Halbfinale letztlich mit 6:3, 7:6 (9:7) durch. Die Wimbledonsiegerin von 2022 buchte damit ihr drittes Finalticket bei einem Grand Slam, während Pegula – wie auch Svitolina – weiterhin auf ihren ersten Major-Titel warten muss.

Zum Match-Center: Jessica Pegula vs. Elena Rybakina

Die Kasachin war im Anschluss zu Beginn klar überlegen. Ein wenig Hoffnung auf einen spannenden dritten Durchgang kam in der Arena auf, als Pegula, die zuvor im Turnier überragend gespielt hatte, im zweiten Satz drei Matchbälle abwehrte. Doch trotz einiger Nervosität und eines Satzballes ihrer Gegnerin ließ sich Rybakina nicht mehr aufhalten.

"Es bedeutet mir viel, das war so ein Kampf heute, ich bin so froh, dass ich es noch hinbekommen habe. Es war sehr stressig für mich am Ende", sagte Rybakina: "Ich freue mich auf Samstag." 

Alle vier Halbfinalistinnen waren in diesem Jahr ohne Satzverlust durch das bisherige Turnier marschiert – bei einem Grand Slam hatte es das seit 1995 (French Open) nicht mehr gegeben.

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