Sabalenka vs. Rybakina 4:6, 6:4, 4:6 | Zum Spielbericht
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12:54 Uhr - DAVIS CUP - Nachwuchshoffnung Justin Engel komplettiert das deutsche Davis-Cup-Team in der anstehenden Qualifikationsrunde (6./7. Februar) in Düsseldorf gegen Peru. Kapitän Michael Kohlmann berief den 18-jährigen Nürnberger laut einer Verbandsmitteilung als fünften Spieler für seinen Kader gegen die Südamerikaner, in dem der Weltranglistendritte Alexander Zverev nach seiner Teilnahme am Australian-Open-Halbfinale erwartungsgemäß fehlt.
Bereits zu Jahresbeginn hatte Kohlmann Jan-Lennard Struff, Yannick Hanfmann sowie das Topdoppel Kevin Krawietz und Tim Pütz nominiert. Sollten die Gastgeber in der NRW-Metropole ihrer Favoritenrolle gerecht werden, wartet auf die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) ein Duell mit Dänemark oder Kroatien.
Engel steht zum zweiten Mal im DTB-Aufgebot. Sein Debüt im Davis Cup hatte der Teenager im vergangenen Herbst gegen Japan gegeben.
"Er hat sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich weiterentwickelt, bringt viel Energie mit und passt sportlich wie menschlich sehr gut in unsere Mannschaft", begründete Kohlmann seine Entscheidung für das auf Platz 184 der Weltrangliste geführte Talent.
12:23 Uhr - Die beide sichtlich erschöpften Spielerinnen äußerten sich noch einmal zu dem Turnier, welches in solch einem packenden Endspiel und dem besseren Ende für Elena Rybakina endete. Aryna Sabalenka wollte vor allem "allen alle die dieses Turnier möglich gemacht haben danken" und scherzt bereits schon wieder mit ihrem Team, welches anscheinend "Spaß daran hat, sie Endspiele verlieren zu sehen und manchmal auch zu gewinnen". Zum Schluss richet sie auch noch ein paar nette Worte an ihre "wunderbaren Fans" und hofft, dass "es nächstes Jahr hoffentlich besser für sie läuft".
Die Siegerin war sichtlich überwältigt nach ihrem erst zweiten Titel bei einem Grand Slam. Sie richtet sich umgehend an die grandiose Verliererin und hofft auf "viele weitere solcher Endspiel". Viel über sich selbst möchte die Kasachin lieber nicht sprechen und bedankt sich lieber bei dem Publikum und "vor allem den kasachischen Fans" für diese "großartige Atmosphäre". Nachdem sie ihrem emotionalen Team und dem ganzen medizinischen Team vor Ort dankt, "ohne die es nicht möglich gewesen wäre", ist die schüchterne Siegerin wieder froh von der Bühne zu kommen.
12:02 Uhr - MATCH RYBAKINA - Aryna Sabalenka verliert zum zweiten Mal infolge das Finale der Australian Open. Und Elena Rybakina gelingt die Revanche für die bittere Niederlage gegen eben jene Kontrahentin im Finale der Australian Open 2023. Die Kasachin zeigte im entscheidenden Aufschlagspiel nach einem 0:15 einen hochkonzentrierten Auftritt. Aggressiv mit der vorhin noch schwächelnden Vorhand entscheidet sie Punkt für Punkt für sich. Den ersten Matchball sichert sie sich durch ein Ass und feiert damit ihren zweiten Titel bei einem Grand Slam.
11:58 Uhr - Das wird Sabalenka gut tun! Die Belarussin holt sich ganz ungefährdet ihr eigenes Aufschlagspiel. Doch das ist nur der erste Schritt, um doch noch Chancen auf diesen Grand-Slam-Titel zu haben. Denn nun braucht sie unbedingt das Break, sonst gelingt Rybakina tatsächlich die Revanche für das Finale der Australian Open 2023.
11:51 Uhr - Was für eine verrückte Wende in diesem Decider! Nach dem eindrucksvollen 3:0-Start der Weltranglistenerste, kämpft sich Rybakina auf beeindruckende Art und Weise zurück und schnappt sich das zweite Break in Folge und kann nun zum 5:3 servieren. Das alles resultierte aus einem einfachen Vorhandfehler von Sabalenka, als sie völlig unbedrängt bei Breakball Rybakina den Ball voll ins Netz haut.
11:46 Uhr - Wow, das war knapp! Vor allem beim zweiten Aufschlag haben beide immer wieder ihre Probleme. Sabalenka erspielt sich direkt nach dem Break gegen sie, selbst eine Chance, um erneut in Führung zu gehen. Mit einem zu langsamen zweiten Aufschlag bringt Rybakina ihre Kontrahentin zwar nicht unter Bedrängnis, doch Sabalenka packt dann selbst zu viel Wucht in den Retourn und setzt ihn knapp außerhalb des Feldes. Auch die folgenden zwei Punkte gehen souverän an die Kasachin. Damit bestätigt sie ihr Break und stellt wieder auf 3:3.
11:39 Uhr - Alles sah nach dem 3:0-Start von Sabalenka in den Decider nach einer klaren Angelegenheit für die Weltranglistenerste aus. Doch nach einer kleinen Ansage ihres Trainers meldet sich Rybakina zurück. Vor allem ihre Rückhand holte ihr den ein oder anderen Punkt. Durch einen Schlag ins Netz von Sabalenka, gelingt es der Kasachin das erste Break seit Beginn des ersten Satzes zu holen und hat nun im eigenen Service die Möglichkeit wieder auf 3:3 stellen zu können.
11:27 Uhr - Rybakina droht nun nach einem starken ersten Satz komplett die Kontrolle zu verlieren. Nach dem Break zum Satzgewinn und Ausgleich, holt sich Sabalenka im Decider erneut direkt das erste Aufschlagspiel der Kasachin. Da scheinen Erinnerungen an das letzte Finale der Australian Open aufzukommen. Vor drei Jahren verlor sie nach ähnlichem Spielverlauf im dritten Satz gegen eben jene Sabalenka.
11:12 Uhr - SATZ SABALENKA - Die Luft wurde dünner und beim Stand von 5:4 legt Sabalenka ihren ganzen Fokus auf diesen Service von Rybakina. Und das mit Folgen – sie erlaubt ihrer Gegnerin keinen einzigen Punkt im eigenen Aufschlagspiel und stürmt zum Break zum Satzausgleich. Nun liegt das Momentum klar auf der Seite der Weltranglistenersten. Wie reagiert die Kasachin gleich im entscheidenden dritten Satz?
11:03 Uhr - Erneut eine dieser knappen Situationen, die dieses Partie hätte entscheiden können. Erst konnte Sabalenka einen engen Ballwechsel vorne am Netz für sich entscheiden und auf 40:15 zu stellen. Doch dann kam der bittere Doppelfehler und Rybakina gelingt direkt infolge ein klasse Return mit der Rückhand die Linie runter, um bei 40:40 eine Chance auf ihren ersten Breakball im zweiten Satz zu haben. Sabalenka behielt jedoch die Ruhe und holt sich zwei Punkte im Folge und damit ihr Aufschlagspiel zum 4:3. So ganz zufrieden wirkt sie mit ihrem Spiel allerdings nicht.
10:52 Uhr - Schritt für Schritt nähert sich Sabalenka dem Ausgleich. Die Weltranglistenerste bringt ihre Aufschlagspiele mehr als souverän über die Ziellinie und gibt Rybakina bisher keinerlei Chancen durch ein Break in Führung zu gehen. Einzig im dritten Servicespiel beim Stand von 40:15 macht die Belarussin einen einfachen Fehler und gibt einen sicheren Punkt ab. Es bleibt allerdings ohne folgen, denn direkt im Anschluss stellt sie auf 3:2 – Aufschlag Rybakina.
10:41 Uhr - Nervenaufreibendes erstes Service-Game von Rybakina im zweiten Satz! Die Kasachin wehrt drei Breakbälle ab und schafft es mit viel Mühe, ihren Aufschlag zu verteidigen und auf 1:1 zu stellen.
10:22 Uhr - SATZGEWINN RYBAKINA - Der erste Satzball sitzt sogleich! In den vergangenen Minuten war das ein Duell auf Augenhöhe, doch Rybakina hat eben den besseren Start in dieses Match erwischt. Sie geht nach 37 Minuten 6:4 in Führung. Kleiner Trost für Sabalenka: auch 2023 ging sie mit demselben Ergebnis in Rückstand – und holte sich bald darauf ihren allerersten Grand-Slam-Titel.
10:14 Uhr - Elena Rybakina legt einen nahezu perfekten Start in dieses Finale hin. Die 26-Jährige hat ihre Rackets im Vorfeld des Endspiels um einen ganzen Kilo stärker bespannen lassen, um der physischen Wucht von Aryna Sabalenka etwas entgegen zu setzen. In der Tat agiert die 26-Jährige bei eigenem Aufschlag kompromisslos, den Return nimmt sie in der Regel überaus früh.
Mittlerweile liegt Rybakina 5:3 in Führung. Sie musste soeben zum ersten Mal Breakbälle abwehren, hat diese Aufgabe aber souverän erledigt. Nun hat die Kasachin ausgezeichnete Chancen, sich den ersten Satz zu sichern. Sabalenka darf man natürlich nie abschreiben. Die Belarussin verfügt über enormen Kampfgeist und kann durch ihre Vorhand jederzeit Druck erzeugen.
10:01 Uhr - Mit einem Ass beendet Sabalenka ihr drittes Aufschlagspiel, diesmal leistet sie sich keinen einzigen Punktverlust. Natürlich ein sehr wichtiges Ausrufezeichen – obwohl Rybakina weiterhin mit einem Break Vorsprung 3:2 in Führung liegt, ist der erste Satz noch längst nicht entschieden.
09:55 Uhr - Ihr zweites Aufschlagspiel bestätigt Sabalenka, wenngleich sie erneut leichte Schwierigkeiten hat. Mittlerweile hat sich die vierfache Grand-Slam-Siegerin dazu entschieden, mit ihrem Service nicht Rybakins Vorhand zu suchen, sondern den Ball in ihren Körper zu setzen.
09:48 Uhr - Rybakina überzeugt in den ersten Minuten am laufenden Fließband mit einem Weltklasse-Return – und sichert dadurch sofort die ersten Breakbälle. Weil Sabalenkas Vorhand noch nicht sitzt, geht die Kasachin tatsächlich 1:0 in Führung. Wie erwartet: Sehr kurze Ballwechsel prägen das Match.
09:42 Uhr - MATCHBEGINN - Beide Spielerinnen haben die Rod Laver Arena unter tosendem Applaus betreten, tendenziell ist hier aber natürlich Sabalenka der Publikumsliebling – immerhin steht sie bereits zum vierten Mal in Folge im Endspiel. Die Belarussin hat auch die Ehre, den ersten Aufschlag auszuführen.
08:28 Uhr - STIMMEN UND STATISTIKEN - Elena Rybakina möchte heute ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach Wimbledon 2022 feiern. "Ich werde bis zum Ende kämpfen – und hoffe, dass es dieses Mal zu meinen Gunsten ausgeht", sagte die in Moskau geborene Kasachin mit Blick auf das Finale gegen Aryna Sabalenka: "Ich weiß genau, was in all den Finalspielen, die ich gespielt und verloren habe, falsch gelaufen ist. Ich habe viel über mich gelernt."
Sabalenka verspürt vor dem Endspiel einen gesunden Respekt: "Ich glaube, sie hat einige starke Schläge. Tiefe, flache Bälle, mit denen schwer zu arbeiten ist", sagte die 27-Jährige: "Wir haben eine große Geschichte miteinander." Rybakina sei "eine unglaubliche Spielerin". Obwohl sie ihrer Gegnerin Rosen streut – die Belarussin gilt als klare Favoritin.

Sie hat hat acht der bisherigen 14 Aufeinandertreffen gewonnen – und dominierte dabei fast sämtliche Statistiken. So landete Rybakina in den direkten Duellen zwar mehr Asse (28:21), leistete sich aber auch deutlich mehr Doppelfehler (13:4). Sabalenka hat 71,3 Prozent ihrer Service-Punkte gewonnen, Rybakina nur 63,8 Prozent.
Mit Blick auf das jüngste Match bei den WTA-Finals Ende des vergangenenen Jahres darf sich die Außenseiter dennoch Chancen ausrechnen. Damals feierte sie im Finale einen 6:3, 7:6-Erfolg.
07:57 Uhr - DOPPEL - Das australische Doppel Jason Kubler und Marc Polmans hat bei den Australian Open den Heim-Titel verpasst. Mehr Infos

06:00 Uhr - VORSCHAU - Guten Morgen, liebe Tennis-Freundinnen und Freunde! In wenigen Stunden wissen wir, wer sich den ersten großen Titel im neuen Kalenderjahr geschnappt. Das Duell zwischen Aryna Sabalenka (Belarus) und Elena Rybakina (Kasachstan) kann ohne schlechtes Gewissen als moderner Klassiker bezeichnet werden.
Im direkten Vergleich liegt die Weltranglistenerste mit 8:6 in Führung, allerdings hat Rybakina das letzte Aufeinandertreffen bei den WTA-Finals Ende des vergangenen Jahres für sich entschieden. Nun kann sich die 26-Jährige endgültig für die Final-Niederlage von 2023 revanchieren. Damals feierte Sabalenka ein 4:6, 6:3, 6:4-Comeback, wodurch sie sich ihren allerersten Grand-Slam-Titel sicherte.
Mittlerweile konnte sie sich drei weitere Major-Trophäen sichern, zudem führt sie seit Oktober 2024 ununterbrochen das WTA-Ranking an. Auch in Melbourne, wo sie zum vierten Mal hintereinander das Endspiel erreicht hat, ist die 27-Jährige eine Klasse für sich. Sie musste noch keinen einzigen Satz abgeben und hatte auch im Halbfinale gegen Elina Svitolina (6:2, 6:3) nur eine verschwindend kurze Schwächephase.
Doch auch Rybakina befindet sich in hervorragender Verfassung. Sie hat 18 ihrer letzten 19 Matches gewonnen und musste ebenfalls noch keinen Set abgeben. Zudem gilt ihr Aufschlag bei den Damen als das Maß aller Dinge.
Mit ihren Assen und Service-Winnern kann sie auch Sabalenka wehtun. Allerdings ist diese bekannt dafür, beim Return das Tempo ihrer Gegnerin mitzunehmen – und im Grundlinienspiel gilt die Favoritin aktuell quasi als unschlagbar.
Match-Center: Aryna Sabalenka vs. Elena Rybakina
