Wieder Weltranglistenerster
Jannik Sinner kann nun eine Serie von 17 Siegen in Folge vorweisen und ist erst der dritte Spieler nach Novak Djokovic und Rafael Nadal, der vier Masters-Titel nacheinander gewann.
Dass er bei einem Turnier der 1000er-Serie nun erstmals auch auf dem bislang eher ungeliebten Sand triumphierte, mache ihn "sehr glücklich", sagte Sinner. Am Montag löst er Carlos Alcaraz als Nummer eins in der Weltrangliste ab.
Sinner "auf positive Weise überrascht"
Für Sinner war es der 27. Titel auf der Profitour, allerdings erst sein zweiter auf Sand nach Umag 2022. Das Masters in Madrid (21. April bis 3. Mai) könnte der Südtiroler nun dennoch auslassen. Im Vorjahr hatte er das Turnier wegen einer dreimonatigen Dopingsperre verpasst, Punkte zu verteidigen hat er dort somit keine.
Sinners erklärtes Ziel sind die French Open (ab 24. Mai), wo er 2025 in einem denkwürdigen Finale gegen Alcaraz drei Matchbälle vergeben hatte. "Ich bin auf sehr positive Weise überrascht. Ich glaube, ich brauche noch ein bisschen Zeit, um zu begreifen, was passiert ist", sagte der 24-Jährige über den gelungenen Umstieg vom Hartplatz auf Sand.

Alcaraz lernt seinen Körper kennen
Alcaraz haderte nach dem vom Wind beeinflussten Endspiel mit seinem eigenen Spiel. "In den wichtigen Momenten, bei den entscheidenden Punkten, habe ich nicht gut gespielt. Ich hatte so viele Chancen, die ich nicht genutzt habe", sagte der French-Open-Champion, zollte Sinner aber seinen Respekt: "Es ist beeindruckend, was Du gerade auf die Beine stellst."

Alcaraz plant, die komplette Sandplatzsaison zu spielen - sofern sein Körper mitmache. "Ich höre auf meinen Körper viel besser als letztes Jahr", sagte Alcaraz, der 2025 in Madrid verletzt hatte passen müssen. Vor der Reise in die spanische Hauptstadt macht er in Barcelona Station, wo in dieser Woche vor dem Masters noch ein Turnier der 500er-Kategorie ansteht.
Match-Center: Alcaraz vs. Sinner
