Tennis-Tracker: Zverev denkt an "gefährlichen" Auftakt – Federer begeistert Melbourne

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Die Vorbereitungsturniere für die Australian Open 2026 gehen in die finale Phase. Die meisten Superstars weilen unterdessen bereits in Melbourne und bereiten sich durch intensive Trainingseinheiten auf den ersten Grand Slam des Jahres vor.

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13:41 Uhr - In der Vornacht fand in der gefüllten Rod Laver Arena ein Practice-Tiebreak zwischen Roger Federer, der im Rahmen der Eröffnungszeremonie ein Show-Match bestreiten wird, und Casper Ruud statt.

Der "Maestro" bewies dabei, dass er auch mit 44 Jahren noch in guter Form ist. Unter tosendem Applaus schlug er einige tolle Bälle und gewann am Ende das Tiebreak gegen die aktuelle Nummer der 13 der Welt – mit 7:2!

10:40 Uhr - ZVEREVS VORBEREITUNG - Fokussiert ließ Alexander Zverev eine Vorhand nach der anderen über das Netz peitschen. Gemeinsam mit Kumpel Andrey Rublev stand Zverev in Melbourne eine gute Stunde auf dem Trainingsplatz. Bei den Australian Open muss er schließlich schnell auf Betriebstemperatur kommen.

Zverev macht sich vor seiner kniffligen Auftaktpartie am Sonntag gegen den Kanadier Gabriel Diallo keine Illusionen. "Das ist ein schwieriger Gegner, ein gefährlicher Gegner", stellte Zverev klar. Der mehr als zwei Meter lange Diallo verfüge über "ein Riesenspiel" und "schlägt mit 230 auf. Und er kann natürlich sehr zügig von der Grundlinie spielen." 

"Bereit" fühlt er sich dennoch. Und als klarer Favorit. Vor dem Start seines bereits 40. Angriffs auf den heiß ersehnten Grand-Slam-Titel strahlte der 28-Jährige Zuversicht aus. Das enttäuschende Jahr 2025, in dem er nur einen Titel auf der ATP-Tour gewonnen hat? Längst abgehakt.

"Ich fühle mich besser und besser mit jeder Woche", erklärte Zverev, der in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt hatte. Die (kurze) Pause zwischen hat gutgetan. Und Zverev hat sie genutzt, um an seinen Schwächen zu arbeiten.

Zverev lässt sich nicht unterkriegen und arbeitet weiter an seinem großen Traum
Zverev lässt sich nicht unterkriegen und arbeitet weiter an seinem großen TraumMARK EVANS / EPA / Profimedia

Immerhin gilt es für Zverev, einen zuletzt extrem groß gewordenen Rückstand auf Carlos Alcaraz und Jannik Sinner aufzuholen, wenn es in Australien endlich erstmals mit einem Major-Sieg klappen soll.

08:36 Uhr - ÜBERSICHT - Nach dem gestrigen Regenchaos war der Spielplan im neuseeländischen Auckland dicht gestaffelt. So musste Sebastian Baez innerhalb weniger Stunden zwei Matches absolvieren – doch der Argentinier wurde mit dem Finaleinzug belohnt.

Zunächst setzte er sich gegen den favorisierten Ben Shelton durch (7:5, 6:3), anschließend fegte er dessen US-amerikanischen Landsmann Marcos Giron vom Platz (6:1, 6:4). Sein Gegner im morgigen Endspiel ist Jakub Mensik, der Tscheche feierte im Halbfinale einen 7:4, 4:6, 6:1-Erfolg gegen Fabian Marozsan.

Auch in Adelaide kommt ein Finalist aus der Tschechischen Republik: Tomas Machac besiegte Tommy Paul in drei Sätzen (2:6, 6:3, 6:3). Sein nächster Gegner wird zwischen Alejandro Davidovich Fokina und Ugo Humbert ermittelt.

Beim WTA-Turnier in Adelaide kommt es wiederum zu einem extrem spannenden Endspiel. Victoria Mboko hat sich gegen Kimberly Birrel mit 6:2, 6:1 durchgesetzt. Im Vorjahr sorgte die 19-Jährige für Furore als sie sich beim WTA-1000-Turnier in Montreal als Wildcard-Inhaberin den Titel sichern konnte.

Nun trifft die talentierte Kanadierin auf ein anderes Mega-Talent. Das unfassbare Potenzial von Mirra Andreeva ist unumstritten. Dieses hat die 18-Jährige im Halbfinale mit einem Sieg gegen Diana Shnaider (6:3, 6:2) eindrucksvoll unterstrichen.