"Alle, die Il Luce bewunderten, sind eingeladen, ihm in der Nationalarena die letzte Ehre zu erweisen", teilte der rumänische Fußballverband mit. Vor der Beisetzung finden militärische Ehren statt, "um die besonderen Verdienste" des verstorbenen Trainers zu würdigen.
Lucescu war am Dienstag im Alter von 80 Jahren nach einem Herzinfarkt verstorben. Zwölf Tage zuvor hatte er noch bei Rumäniens Niederlage im Halbfinale der WM-Playoffs gegen die Türkei (0:1) als ältester Nationaltrainer der Geschichte auf der Bank gesessen. Wenig später brach er vor dem Training zusammen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
"Sehr trauriger Tag für den Fußball"
Aus der Fußball-Welt gab es nach dem Tod zahlreiche Beileidsbekundungen. FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach von einem "sehr traurigen Tag für den Fußball, da wir uns von einer Legende unseres Sports verabschieden müssen". UEFA-Boss Aleksander Ceferin nannte Lucescu "einen der ganz Großen des Fußballs, dessen Beitrag zum Sport sich kaum in Worte fassen lässt".
In ganz Rumänien wird es am Wochenende vor den Fußballspielen eine Schweigeminute geben. Lucescu hatte die rumänische Nationalmannschaft erstmals von 1981 bis 1986 trainiert, 2024 kehrte er zurück. In der Türkei, Rumänien und der Ukraine wurde er mit sechs verschiedenen Klubs Meister, mit Schachtar Donezk holte er 2009 sensationell den UEFA-Pokal.
