Zverev trifft am Dienstag auf Lorenzo Sonego (Sporteurope.tv und Sky). Gegen den Italiener verfügt der Hamburger zwar über eine makellose 6:0-Bilanz, doch Sonego stand 2025 immerhin im Viertelfinale der Australian Open. "Ich glaube, dass das sowohl von der Schwierigkeit als auch von der Machbarkeit ein gutes Los ist", sagte Kohlmann.
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Der DTB-Teamchef nutzte die Gelegenheit in New York auch, um den kommenden Davis-Cup-Gegner der deutschen Mannschaft zu beobachten. Der Vorjahres-Halbfinalist kämpft am 19. und 20. September um die Qualifikation für das Finalturnier der besten acht Teams in Bologna Ende November - auch Alexander Zverev hat seine Teilnahme für das Duell mit Kroatien angekündigt.
Wer wird fünfter Mann?
"Wenn Sascha dabei ist, dann ist man natürlich immer Favorit", sagte Kohlmann, der auch an eine Teilnahme seines Topspielers glaubt, sollte es bei den US Open weit gehen. "Wenn er jetzt hier im Finale steht, muss man natürlich abwarten. Aber ich gehe erstmal davon aus, dass er dabei ist."
Jan-Lennard Struff, der in den vergangenen Jahren häufig als Leader des Teams aufgetreten war, fehlt hingegen überraschend im vorläufigen Aufgebot. Kohlmann hat jedoch erst vier der fünf Plätze vergeben. Neben dem Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz sowie Zverev wurde Yannick Hanfmann nominiert. "Struffi hat leider nur Wimbledon gut gespielt. Die Ergebnisse übers Jahr gesehen waren mit Höhen und Tiefen. Deshalb war Yannick für mich der vierte Mann - der fünfte wird dann zeitnah entschieden", erklärte Kohlmann.
