Bei der Partie des Schotten Menzies gegen Ross Smith hatte der 37-Jährige mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, brach Würfe immer wieder ab und musste sich auf den Knien abstützen, bevor er mit Hilfe die Bühne verließ.
Zum Match-Center: Menzies vs. Smith
Die PDC erklärte, Menzies sei "unwohl" gewesen: "Cameron litt unter hohem Blutdruck, wodurch ihm schwindelig wurde und er schließlich in Ohnmacht fiel. Nach einer Untersuchung durch das medizinische Team vor Ort wurde Cameron für gesund genug befunden, um in seine Unterkunft zurückzukehren."
Ins Viertelfinale zog somit der Engländer Smith ein, der nach drei Legs 1:2 hinten gelegen hatte.
Van Veen überlebt Nijmans Comeback-Versuch
Der Niederländer Gian van Veen folgte dem "Smudger" in die Runde der letzten Acht. Im Duell mit seinem Landsmann Wessel Nijman zog die Nummer Drei der Order of Merrit rasch mit 4:1 davon. Doch der 26-jährige erholte sich von dem Fehlstart und kämpfte sich auch dank insgesamt acht Treffern auf die 180 zurück. Beim Stand von 10:9 ging er gar das erste Mal selbst in Führung.
Zum Match-Center: Van Veen vs. Nijman
Im Anschluss erlaubte er sich in einem Krimi gegen "The Giant" aber den ersten Fehler und gab als Erster sein Wurf-Leg ab. Statistisch war Nijman sogar leicht besser (97,44/52,17%) als sein leicht favoritisierter Landsmann (96,95/51,85%). Doch im entscheidenen Moment zeigte van Veen, dass er nicht zu Unrecht zur Weltspitze gehört und entschied die Partie mit 14:12 für sich.
Wade souverän gegen Searle
Im Viertelfinale wird van Veen nun auf James Wade treffen. Der 43-Jährige legte eine sehr überzeugende Performance an den Start. Mit einem Average von 99,85 setzte er seinen Kontrahenten stetig unter Druck und konnte dank einer Doppelquote von 52,38% die Chancen nutzen, die sein englischer Landsmann ihm anbot.
Zum Match-Center: Wade vs. Searle
Searle selbst spielte ebenfalls eine mehr als solide Partie (95,76/50%), zog aber in einer turbulenten und unterhaltsamen Schlussphase letztlich den Kürzeren. Nach dem Sieg steht Wade bereits in seinem 14. Viertelfinale beim World Matchplay.
Cross unterliegt Price deutlich
Deutlich klarer war die Angelegenheit zwischen Robb Cross und Gerwyn Price. Bis zum Stand von 3:3 konnte Cross sich auf Augenhöhe mit dem Walise duellieren. Dann aber schnappte sich "The Iceman" gleich sechs Legs infolge. Das lag vor allem an den lediglich 25% auf das Doppel, denn sein Average von 93,82 ist nicht herausragend, aber auch nicht miserabel.
Zum Match-Center: Price vs. Cross
Price traf 97,84 im Schnitt, traf im Vergleich aber mehr als jeden zweiten Dart in den äußeren Ring wenn er drauf angewiesen war. Im Viertelfinale trifft er nun auf Robb Smith.
