Am Samstag wählen die Delegierten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) den Bewerber für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Die Region Rhein-Ruhr mit der Stadt Köln als "Leading City" konkurriert mit Berlin und München um den Zuschlag. Die Entscheidung gibt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (13.45 bis 14.45 Uhr/ARD-Livestream) bekannt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will 2029 über den Austragungsort 2036 entscheiden.
Für Watzke hätten Olympische Spiele an Rhein und Ruhr auch Vorteile für das gesamte Land. "Hier hat schon das erste Wirtschaftswunder seinen Grundstein gehabt. Ich glaube, die Menschen in NRW tun sich aufgrund ihrer Art auch etwas leichter damit, über die Grenzen ihres Bundeslandes zu denken als vielleicht der typische Bayer, der zunächst auch an Bayern denkt", sagte der einflussreiche Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
"Unser Land braucht positive Fernziele"
"Wenn man die Olympischen und Paralympischen Spiele als zusätzlichen Motor für den Transformationsprozess versteht, den Deutschland sowieso durchlaufen muss, dann kann meiner Meinung nach die Entscheidung für KölnRheinRuhr fallen", sagte Watzke. Das Dortmunder Stadion ist im Konzept der Bewerbung als Austragungsort von Fußballspielen vorgesehen. Auch die Westfalenhalle gehört zu den Olympiaplänen aus NRW.
"Wir als BVB, aber auch ich persönlich, stehen zu 100 Prozent hinter der Idee von Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland. Unser Land braucht positive Fernziele, um wieder zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Und die Spiele können so ein positiver Fixstern sein", sagte Watzke.
