Porzingis, der dem Team seit Beginn des Trainingslagers wegen ungenannter gesundheitlicher Probleme fehlte, betonte zugleich, dass er respektvoll mit den Warriors an einer gemeinsamen Lösung arbeiten wolle.
Der Rückzug bildet den vorläufigen Höhepunkt monatelanger Spekulationen um den Verbleib des Spielers, der erst kurz vor der Trade-Deadline im vergangenen Februar von den Atlanta Hawks nach San Francisco gewechselt war. Zuletzt meldeten US-Medien, dass die Warriors die Gehaltszahlungen an den Big Man ausgesetzt haben, da er seine vertraglichen Leistungen nicht erbringt. Gegen diese Entscheidung wollen weder Porzingis noch die Spielergewerkschaft NBPA rechtlich vorgehen.
Warriors trotz Porzingis-Rückzug erfolgreich
Innerhalb der Organisation von Golden State kommt der Schritt keineswegs überraschend, da intern bereits nicht mehr mit einer Rückkehr des Letten gerechnet wurde. Die Franchise strebt nun an, den bis Februar laufenden Vertrag des Centers im Wert von 20 Millionen US-Dollar im Rahmen eines Trades abzugeben. Ziel ist es, den frei werdenden Gehaltsspielraum zu nutzen, um einen einsatzfähigen Center zu verpflichten, der das Team direkt unterstützen kann.
Trotz der anhaltenden Unruhe abseits des Parketts zeigt sich das Team sportlich unbeeindruckt. Nach einem schwachen Saisonstart mit drei Niederlagen feierten die Warriors zuletzt sechs Siege in Folge. Maßgeblichen Anteil daran haben Star-Guard Stephen Curry sowie Rookie Yaxel Lendeborg, dessen starke Leistungen die Personalsorgen auf den großen Positionen vorübergehend abfedern.
