Ferrari dominiert im Training von Monaco: Hamilton träumt vom ersten Sieg

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Hamilton war der schnellste Fahrer am Trainingsfreitag
Hamilton war der schnellste Fahrer am TrainingsfreitagREUTERS/Manon Cruz

Ferrari-Dominanz in Monaco: Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton und sein Teamkollege Charles Leclerc sind am Trainingsfreitag ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Hamilton, der noch auf seinen ersten Sieg für die Scuderia wartet, war in 1:13,026 Minuten nicht zu schlagen. Leclerc folgte jedoch mit wenig Abstand (0,111 Sekunden zurück).

Im zweiten Training ging es insgesamt etwas enger zu, die Konkurrenten wirkten nicht ganz so chancenlos wie noch am Freitagmittag. Max Verstappen (Niederlande/Red Bull) war als Dritter 0,168 Sekunden langsamer als Hamilton. Dann folgten die Mercedes-Piloten George Russell und Kimi Antonelli, die die Saison bislang dominiert hatten, mit drei beziehungsweise fünf Zehntelsekunden Rückstand.

Dahinter klafften größere Lücken, vor allem die Konstrukteursweltmeister von McLaren konnten zu Beginn ihres 1000. Grand Prix nicht zufrieden sein. Oscar Piastri (Australien) wurde mit mehr als einer Sekunde Rückstand Siebter, Weltmeister Lando Norris (England) musste sein Auto aufgrund technischer Probleme früh abstellen.

Hülkenberg hinterlässt guten Eindruck

Für Audi-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) verlief auch das zweite Training verheißungsvoll. Er fuhr als Achter erneut in die Top Ten. Das erste Training war zeitweise wegen eines heftigen Unfalls von Isack Hadjar unterbrochen. Der Franzose schlug mit seinem Red Bull nach einem Fahrfehler in die Streckenbegrenzung ein, konnte sein Auto aber selbstständig und augenscheinlich ohne größere Verletzung verlassen.

Ferrari galt aufgrund der langsamen Strecke mit ihren vielen Kurven und wenigen Highspeedpassagen als Favorit im Fürstentum. Im ersten Training war Leclerc der Schnellste gewesen. Im Grand Prix am Sonntag (15.00 Uhr/Sky und RTL) will Hamilton endlich seinen ersten Sieg in Rot.