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Formel 1 Ungarn: Leclerc gewinnt 1. Freies Training

Charles Leclerc
Charles LeclercREUTERS/Marton Monus

Charles Leclerc hat zum Auftakt in Budapest ein Ausrufezeichen gesetzt und Ferraris Siegambitionen auf dem Hungaroring untermauert. In Abwesenheit von WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli, der im ersten freien Training der Formel 1 in Ungarn Platz für Mercedes-Ersatzpilot Frederik Vesti machte, drehte der Monegasse in 1:19,075 Minuten die mit Abstand schnellste Runde.

Leclerc, der nach seinem Sieg in Silverstone zuletzt in Belgien Rang zwei belegt hatte, lag damit vor dem viermaligen Weltmeister Max Verstappen (+0,484 Sekunden) und seinem Teamkollegen Lewis Hamilton (+0,543).

In Budapest rechnet sich Ferrari große Chancen auf den dritten Saisonerfolg aus, schließlich sollte der Kurs mit seinen vielen Kurven dem eigenen Wagen liegen. Ganz ohne Probleme verlief das Training aber nicht, kurz vor dem Ende rollte Leclerc mit einem technischen Problem an die Box.

Neben Ferrari liegt in Ungarn ein besonderes Augenmerk auf Aston Martin. Der britische Rennstall, der bislang eine Saison zum Vergessen erlebt, tritt mit gleich 16 Upgrades am Auto an. Doch zumindest in der ersten Session setzten sich die Schwierigkeiten fort. Auf einer schnellen Runde von Lance Stroll brach plötzlich die Hinterradaufhängung, der Kanadier hatte Glück, dass er mit seinem Boliden nicht in die Streckenbegrenzung krachte.

Zumindest machte der spanische Altmeister Fernando Alonso als 13. (+2,475) Aston Martin etwas Hoffnung.

Einen guten Start in das Wochenende erwischte derweil Nico Hülkenberg. Der Emmericher, der immer noch auf seine ersten WM-Punkte mit Audi wartet, belegte den achten Rang (+1,548). Teamkollege Gabriel Bortoleto überzeugte als starker Sechster (+1,285).

Fünf Testfahrer im Einsatz

Neben Antonelli fehlten am Freitag vier weitere Stammpiloten. Unter anderem setzte auch der australische McLaren-Fahrer Oscar Piastri, der vor zwei Jahren in Budapest seinen ersten Sieg in der Königsklasse des Motorsports gefeiert hatte, aus. Dazu fehlten Valtteri Bottas, Oliver Bearman und Franco Colapinto. Als Testfahrer kamen Leonardo Fornaroli (McLaren), Colton Herta (Cadillac), Ryo Hirakawa (Haas) und Paul Aron (Alpine) zum Einsatz.

In der zweiten Trainingssession am Nachmittag (17.00 Uhr MESZ) kehren Antonelli, Piastri und Co. aber wieder in ihre Autos zurück. Am Sonntag (15.00 Uhr MESZ/jeweils Sky) findet mit dem Großen Preis von Ungarn dann das letzte Rennen vor der vierwöchigen Sommerpause statt.