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NHL: Sturm und Minnesota feiern nächsten Erfolg – Kaprizov weiter in Gala-Form

Kirill Kaprizov von den Minnesota Wild setzt seine Topform fort.
Kirill Kaprizov von den Minnesota Wild setzt seine Topform fort.Matt Blewett-Imagn Images via REUTERS

Minnesota Wild mit dem deutschen Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm gehört weiterhin zu den stärksten Teams der NHL. Gegen die San Jose Sharks gelang in der Nacht auf Samstag ein 4:1, Minnesota steht an der Spitze der Western Conference gleich vor den Edmonton Oilers um Leon Draisaitl. Sturm erhielt gegen die Sharks gut zehn Minuten Eiszeit, blieb aber ohne Torbeteiligung.

Minnesota Wild 4:1 San Jose Sharks

Superstar Kirill Kaprizov stellte seine Ausnahmeklasse erneut unter Beweis: Mit seinem bereits 16. Saisontor im ersten Drittel im Powerplay und drei weiteren Assists sammelte der Russe satte vier Scorerpunkte an einem einzigen Abend und durchbrach damit die 30-Punkte-Marke in dieser Saison.

Auch Verteidiger-Star Quinn Hughes zeigte mit einem Treffer und zwei Torvorlagen eine herausragende Leistung, während Minnesota den historischen 1.000. Sieg der Franchise-Geschichte feierte.

Für die San Jose Sharks hingegen setzt sich die schwierige Phase weiter fort. Trotz eines engagierten Auftritts und des zwischenzeitlichen Ausgleichs durch Youngster Macklin Celebrini fehlte den Gästen erneut die nötige Durchschlagskraft aus der Tiefe des Kaders.

Nach der verheerenden 2:7-Niederlage gegen die Kings unter der Woche war die 1:4-Pleite in Minnesota bereits die vierte Niederlage in Folge. Die Wild hingegen untermauerten mit einer Heimbilanz von 5-0-1 ihre Ambitionen an der Spitze der NHL.

Buffalo Sabres 5:2 Columbus Blue Jackets

In Buffalo brannten die Sabres streckenweise ein regelrechtes Feuerwerk ab und erinnerten an ihre besten Phasen der Vorsaison. Angetrieben von einem bärenstarken Owen Power, der gleich drei Treffer vorbereitete, sowie Matchwinner Josh Norris mit einem Doppelpack und Jack Quinn (ein Tor, ein Assist), legten die Gastgeber von Beginn an ein enormes Tempo vor.

Zur zweiten Drittelpause spiegelte die Anzeigetafel mit einer komfortablen 5:1-Führung die Dominanz der Sabres wider – unter anderem begünstigt durch 37 Schüsse auf das Gehäuse von Columbus-Goalie Jet Greaves.

Die Blue Jackets, die zwar versuchten mit einem Powerplay-Tor von Zach Werenski im Schlussabschnitt noch einmal den Anschluss zu erzielen, hatten der geballten Angriffslust der Sabres schlicht zu wenig entgegenzusetzen.

Columbus-Stürmer Charlie Coyle gab sich nach dem Spiel selbstkritisch und bemängelte den fehlenden Hunger seines Teams im Vergleich zum Gegner. Buffalo schaukelte den verdienten 5:2-Heimsieg am Ende ohne große Probleme nach Hause und feierte den vierten Erfolg aus den letzten fünf Spielen.

Calgary Flames 3:5 Anaheim Ducks

Was für eine Aufholjagd im Saddledome von Calgary! Die Flames erwischten einen Start nach Maß und schossen sich im ersten Drittel dank der Treffer von William Stromgren, Joel Hanley und Joel Farabee bei nur 11 Schüssen eine komfortable 3:1-Führung heraus.

Anaheims Headcoach Joel Quenneville reagierte prompt und wechselte zur Drittelpause seinen Torhüter aus: Ville Husso kam für Lukas Dostal ins Spiel und erwies sich als die perfekte Geheimwaffe. Der finnische Goalie parierte in der Folge sämtliche 10 Schüsse auf sein Tor und hielt seine Ducks im Spiel.

Gestärkt durch den Rückhalt im Kasten drehten die Ducks im Schlussabschnitt richtig auf. Erst glich Leo Carlsson im Powerplay aus, ehe Cutter Gauthier 1:34 Minute vor dem Ende seinen phänomenalen Lauf fortsetzte und mit seinem 10. Tor in den letzten fünf Spielen die Partie auf 4:3 drehte.

Ein Empty-Net-Treffer von Nikita Nesterenko besiegelte schließlich den 5:3-Endstand. Für die Ducks war es der vierte Sieg in Serie, während Calgary nach einem dominanten Drittel völlig den Faden verlor.

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