Am Ende laufe "alles über den Trainer – er ist der Filter, der die Inhalte an die Spieler weitergibt. Diese entscheidende Chemie fehlt noch ein Stück weit", führte Meijer aus. Ihm fehle bei Hjulmand "die klare Handschrift. Ich erkenne nicht deutlich genug, wofür die Mannschaft stehen soll. Es geht gar nicht gegen die Person, denn ich halte ihn für einen guten Typen. Aber wenn ich mir anschaue, wie Leverkusen spielt, fehlen mir die Automatismen, die Klarheit, die Struktur".
Zum Match-Center: Leverkusen vs. Bayern
Er sehe bei den Leverkusenern derzeit "wenig Wiedererkennbares". Braucht es also einen erneuten Wechsel auf der Trainerposition im Sommer? "Wenn das klare Ziel ist, wieder unter die ersten vier zu kommen und damit Champions League zu spielen – und das mit ansehnlichem Fußball –, dann sage ich: ja", betonte Meijer. Der Niederländer hatte zwischen 1996 und 1999 für Leverkusen 106 Pflichtspiele absolviert und dabei 21 Treffer erzielt.
