Patzer gegen Austria: Sturm verliert Tabellenführung an LASK

Aktualisiert
Der SK Sturm während einer Spielunterbrechung.
Der SK Sturm während einer Spielunterbrechung.Franz Wolfgang Rainer / Alamy / Profimedia

Der SK Sturm bleibt auch gegen den FK Austria sieglos und trennt sich von den Veilchen nur mit 1:1. Das vierte Unentschieden in Folge sorgt dafür, dass der punktgleiche Linzer AK nach der 29. Runde die Tabellenführung in der Meistergruppe der Admiral Bundesliga übernimmt.

Die Mini-Krise des SK Sturm hält an: Gegen den FK Austria spielt Sturm zum vierten Mal in Folge unentschieden. Durch das 1:1 verlieren die Steirer zudem die Tabellenführung an den Linzer AK, die am Nachmittag den TSV Hartberg mit 5:1 schlugen. Der LASK und Sturm haben zwar jeweils 30 Zähler, doch wegen der Punktereglung der Meistergruppe gehört die Tabellenführung bei Punktgleichheit zwischen den beiden Teams immer dem LASK, da deren Punkte nach der Hauptrunde abgerundet wurden.

Die Austria setzte von Anfang an auf eine kompakte Defensive. Sturm ließ im Angriff die nötige Kreativität vermissen, wodurch die erste Halbzeit nur schleppend verlief.

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Austria schockt Sturm nach Standard

Die beste Möglichkeit der Grazer ließ Hödl liegen, als er am stark reagierenden Austria-Schlussmann Sahin-Radlinger scheiterte (25.). Auf der anderen Seite profitierte Kelvin Boateng von einem Fehler Aiwu, stand plötzlich allein vor Khudyakov, brachte den Ball aber nicht am Torhüter vorbei (33.).

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Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig, ehe eine Standardsituation die Partie kippte.

Lee Tae-Seok brachte eine Ecke in den Strafraum, wo Tin Plavotic am höchsten stieg und den Ball per Kopf im langen Eck unterbrachte – die Führung für die Wiener nach 54 Minuten.

Sturm rettet Remis spät

Sturm versuchte zu antworten, doch ein abgefälschter Abschluss von Kiteishvili wurde entschärft (57.). Kurz darauf hatte Dragovic nach einem Freistoß Pech, als sein Versuch nur an der Stange landete (70.).

In der Schlussphase gelang Sturm dann doch noch der Ausgleich: Nach einem hohen Ball von Gazibegovic verlängerte Kiteishvili per Kopf, und am zweiten Pfosten musste Koller nur noch einschieben (85.).