Zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte könnten die Baden-Württemberger die begehrte Trophäe in die Höhe recken, gegen den Liga-Primus sind die Schwaben trotz ihrer Rolle als Titelverteidiger aber nur der Underdog. In der zurückliegenden Spielzeit setzte es für den Tabellenvierten zwei deutliche Niederlagen.
"Eine riesige Chance" für den VfB
Natürlich sei "Bayern der Favorit, der große Favorit", weiß auch der 49 Jahre alte Däne, in einem Finale sei allerdings alles anders. Schließlich gehe es "darum, Geschichte zu schreiben - und jeder Spieler hat die Chance dazu", erklärte er. Das Endspiel sei nun "einer dieser Momente, in dem du die zusätzlichen Kräfte in dir selbst finden musst", für den Verein sei es "eine riesige Chance".
Wie mit dem VfB Titel gewonnen werden, weiß Tomasson genau. 2007 stand er bei der bis heute letzten Stuttgarter Meisterschaftsparty auf dem Feld, im Anschluss verließ er den Verein nach zwei Jahren in Richtung Spanien. Für Samstag forderte Tomasson, der 2003 mit der AC Milan die Champions League gewann, ein furchtloses Team - denn "sobald du damit anfängst, Angst vor Fehlern zu haben, spielst du nicht mehr dein gewohntes Spiel", mahnte er.
Ansonsten blieb Tomasson nur ein simples Plädoyer an sein ehemaliges Team: "Ergreift die Chance und genießt es."
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