Lea Schüller beim DFB-Team nur noch als Joker: "Nehme die Rolle an"

Schüller lässt sich die gute Laune nicht verderben
Schüller lässt sich die gute Laune nicht verderbenČTK / imago sportfotodienst / Hendrik Gräfenkämper

Die 85-malige Nationalspielerin Lea Schüller nimmt bei der DFB-Auswahl als treffsichere Einwechselspielerin Fahrt auf und beschert Bundestrainer Christian Wück damit zunehmend ein Luxusproblem im Sturm. "Jede Spielerin möchte gerne von Anfang an dabei sein. Aber ich nehme die Rolle an", sagte Schüller im Interview auf dfb.de vor dem Rückspiel in der WM-Qualifikation gegen Österreich (Samstag, 18 Uhr/sportschau.de).

Im Hinspiel am Dienstag hatte die 28-Jährige noch den 5:1-Endstand erzielt. Es war ihr zweites Jokertor in den vergangenen drei Länderspielen. "Ich versuche immer, das Beste aus der Spielzeit zu machen, die ich bekomme. Jetzt ist mir das mal wieder ganz gut gelungen", kommentierte Schüller den erfolgreichen Kurzeinsatz, nachdem sie in der 75. Spielminute eingewechselt worden war.

Anyomi hat die Nase vorn

Die Rolle in der zweiten Reihe beim DFB-Team kennt die Spielerin vom englischen Erstligisten Manchester United bereits seit dem Sommer des vergangenen Jahres. Beim 1:4 gegen die Schwedinnen im letzten Gruppenspiel der EM stand sie letztmalig in der Startelf von Trainer Wück. Im Nachgang der EM hat ihr allen voran Eintracht Frankfurts Nicole Anyomi, die am Dienstag ebenfalls traf, den Rang abgelaufen.

Dass sich die Startelfspielerinnen derweil nicht in Sicherheit wiegen können, ließ Wück in seiner Analyse am Dienstag erkennen. "Sehr wenige" hätten "an der Leistungsgrenze" agiert, kritisierte der 52-Jährige trotz des deutlichen Sieges.

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