Die Vorarlberger wollen zu Hause gegen Amstetten endgültig „den Sack zumachen“ und den Aufstieg fixieren, während der SKN auf Schützenhilfe aus dem Ländle hofft. Auch dahinter verspricht die Schlussrunde Spannung: Vom Duell um die Torjägerkrone bis zu prestigeträchtigen Abschlüssen einer intensiven Saison.

Den Titel vor Augen
Austria Lustenau vergab zuletzt beim 2:2 gegen Austria Salzburg den ersten Matchball im Aufstiegsrennen. Robin Voisine sicherte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit zumindest einen Punkt und hielt damit die Ausgangslage in der eigenen Hand. Die Vorarlberger liegen einen Punkt vor dem SKN St. Pölten und können mit einem Heimsieg gegen Amstetten den Meistertitel aus eigener Kraft fixieren.
Mit dem SKU Amstetten wartet allerdings ein Gegner, der die Saison noch auf Rang vier abschließen könnte und sich würdig verabschieden möchte. Besonders emotional wird die Partie für Patrick Enengl, der sein letztes Spiel als Cheftrainer der Amstettner bestreitet.
Spannung verspricht auch das Rennen um Platz zwei in der Torjägerliste. David Peham kehrt nach seiner Gelbsperre zurück und führt die Wertung mit 15 Treffern an. Dahinter lauern unter anderem Lukas Gabbichler, Albin Gashi, Alexander Schmidt, Johannes Tartarotti und Bernhard Zimmermann, die mit jeweils elf Treffern alle den zweiten Platz ins Visier genommen haben.
Albin Gashi von Hertha Wels geht außerdem mit 17 Scorerpunkten in die letzte Runde. Er möchte sich den Titel „Topscorer der 2. Liga” nicht mehr nehmen lassen.
SKN St. Pölten braucht Hilfe aus Vorarlberg
Mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg in Kapfenberg wahrte der SKN St. Pölten seine Chance auf den Aufstieg. Die Niederösterreicher müssen ihr letztes Spiel gegen Hertha Wels gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher von Austria Lustenau hoffen. Bei Punktegleichheit hätte allerdings Lustenau die besseren Karten.
Die Admira verabschiedete sich mit der 0:3-Niederlage in Liefering endgültig aus dem Aufstiegsrennen. Damit geht es im Duell mit dem FAC nur noch um einen versöhnlichen Saisonabschluss. Auch die Floridsdorfer selbst haben keine Chance mehr auf den Meistertitel.

Nach dem überzeugenden Sieg gegen die Admira reist Liefering mit Rückenwind zum SK Austria Klagenfurt, der die Saison trotz Insolvenz zu Ende spielt. Auch abseits des Titelrennens warten interessante Begegnungen. So empfängt die Vienna Schwarz-Weiß Bregenz zum Traditionsduell. Die Young Violets treffen zu Hause auf Kapfenberg, während sich Sturm Graz II und Rapid II im Duell der Nachwuchsteams gegenüberstehen.
TV & Stream: Hier läuft das Titelrennen live
ORF Sport+ zeigt die Top-Spiele SC Austria Lustenau – SKU Amstetten, Admira Wacker – FAC Wien und SKN St. Pölten – Hertha Wels in der Konferenz. Zusätzlich bietet LAOLA1 einen Livestream zum Titelrennen an.
